auf bessere Dualität bedacht war. In der betreffenden Verein- barung unter den vorarlbergischen Ständen hieß es bezüglich der Grafschaft Vaduz: „Wellen zwar verhosfen, es werde unser aller und gnedigster Herrschaft mit der Grafschaft Vaduz solche ver- gleichung und NechtigKeit machen, das dannenhero das Schloß Gueten- berg auf jede Fäll vor aller Legwaltigung zur Genüge versichert -sein Künöe, es geschehe nun gleich- oder 
nit, so wollen öoch die Krlenbergischen Stend demselben jedesmal nach bestem vermögen beizuspringen sich anerpotten haben. Und weilen mit disen Herr- fchaften vermüschter etwelche andere Katholische Stend und öster- reichische zugetane Herrschaften und güetter, darunter Ems, Vaduz, Schellenberg und die dem Kloster Weingarten zungehörige Herrschaft Lluemenegg gelegen sind, als wellen sie (die vorarlberger) die Statt und Landschaften gepetteu haben, und endtlichen verhoffen, man werde auch mit denselben dergleichen verstandt und Korrespon- denz machen, damit solche sovilmöglich in dis Werck gezogen, oder man doch im Notfall deren hülf und Beisprung gesichert sein möge." Die vorarlberger hofften also im Notsalle auch auf die mili- tärische Unterstützung der Männer der Landschaften Vaduz und Schellenberg. Kber der Graf wollte die Neutralität wahren, um seine Untertanen nicht den Gefahren eines Krieges auszusetzen. Er stand sowohl bei den Lündnern, als auch mit Oesterreich aus friedlichem Fuße und die Bündner erinnerten ihn an ihre Freund- schaft. Er schrieb am 16. 5Ipril 1621 an den Erzherzog nach Innsbruck: hochf. Durchl. Erzherzog, genedigster Herr! Ew. hochft Dt. meine underthenigiste Dienst eussersten Ver- mögens jederzeit zuvor. Ew. hochf. Dt. genedigstes schreiben vom 7. ois, die pündt- nerische neue Urueh betreffend hab ich mit gehorsamster Reverenz empfangen und soll Ew. hochf. Dt. undertheniges anzumelden nit unoerlassen, das inmasssn so wolen der Nöm. Kans. Manst. meinem allergenegisten Herrn als auch Ew. Hochs. Dt. und gesambtem hochlöbl. Haus Oesterreich Ich alle underthenigiste möglichste Dienst zuerzaigen berait und begierig. Kls wollt ich auch in diser vor- stehenden occasion solliches gern würcklich erweisen, die. große Be- schwerden und gefahr aber, so mir hierüber bevor stehen, haben
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.