I0Z ° reservieren, all obiges getreulich ohne alle Wiederred, Ausflucht und Ausnahme zu, ewigen Zeiten halten, auch sich und ihre Nach- kömmlinge mit diesem Nevers aus das genaueste, bündig und feierlich Knüpfen und verbinden zu wollen. Und gleich wie Wir von diesem Fundations-Instrument vier gleichlautende Griginalia bereits verfertigen lassen, also sollen auch die Triesnerberger mit ihrem Nevers ein gleiches zu tun, damit diese Urschriften und zwar ein Exemplar hievon in unserem Archiv allhier, das zweite in der Bischöflichen Kanzler/ zu Thur, das dritte in unserm Gberamts-Archiv in Liechtenstein und das vierte einem jeweiligen Pfarrer am Triesnerberge übergeben und hinterlegt werden Könne. Wir aber als Fundator und Ltifter mehrbesagten neuen Pfarre am Triesnerberge behalten Uns, wie billig, für Uns und, unsere Regierungs-Nüchfolger das Ius patronatus oder das Tollatur-Recht zu aller Welt-Zeiten hiemit ausdrücklich bevor und wollen schließ- lichen, daß bei einem jeweiligen Actu Institutionis ad Lene- sicium parochiale ebenfalls ein jeweiliger Landvogt oder erster Be- amter unseres nachgesetzten Gberamts in Liechtenstein den Neo paro- chum nebst dem Bischöflichen Tommissario, der es in Lpiritualibus verrichtet, in die Temporalia mitinvestieren solle. UrKund dessen unsere eigene Namens-Unterschrift und beige- drucktes Insigill. 5o geschehen Wien, den 7. Dezember l768. L. S. Ioses Wenzel. Fürst zu Liechtenstein. Der Fürst stiftete somit die Pfarrkirche und den Pfarrhof, dotierte die Pfründe, erklärte jedoch sich und seine Nachfolger von jeder weiteren Verpflichtung für enthoben, eine Bestimmung, die zwar nach dem Kanonischen Rechte nicht angängig ist, von der Gemeinde jedoch anerkannt wurde. Die Nichter, SäKelmeister und Geschworenen verpflichteten sich ,,in eigenem und ihrer sämtlichen Gemeinde Namen, einer für alle und alle für einen, mithin in solidum, für sich ihre Erben und Nachkommen, zu aller Welt-Zeiten" die durch die Stiftung des Fürsten begründete Dotation zum Unterhalte der Pfründe zu vermehren und alle zukünftigen Lasten auf sich zu nehmen. Diese sind der Hauptsache nach: Ihrem Pfarrherrn müssen die Tries- nerberger, jährlich zweihundert, Pfund frisches Alpschmalz Kostenlös
        

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