Erster Teil, Der Fürst und seine Zeit. „Ich bin immer der Ansicht, im Unglücke muß man fest und standhast sein und im Glück mit Mäßigung handeln," Der Fürst in einem Brief vom 5. September 174K. I. Aus dem sagenhaften OunKe? über den Ursprung 
des fürst- lichen Kauses Liechtenstein gewinnt jene Zage symbolische Be- deutung, nach welcher ein mährischer Landmann beim pflügen seines Ackers einen „lichten Ztein" fand, einen großen Diamanten von« unschätzbarem Werte, mit dem er den Reichtum seines Geschlechte- begründete. Denn nicht gering ist die Zahl der Liechtenstein^ welche seit den Zeiten der Labenberger stets eine Zierde ihres Ztamm- landes bildeten und die alt ehrwürdige, nun zerbrochene habs- burgerkrone mit der unversehrten Reinheit ihres Namens schmückten, deren makelloses Banner aus blutigem Schlachtfelds wehte und auf dem heißen Boden der Parlamente, die als geschickte Diplomaten ihrem vatcrlande große Dienste leisteten, mit hohem Kunstsinn und fürstlicher Freigebigkeit die schönen Künste und Wissenschaften förder- ten und in nie ermüdendem Wohltun Werke der Barmherzigkeit übten. Eine der hervorragendsten Erscheinungen, nicht nur in der Ge- schichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein überhaupt, sondern auch in jener des achtzehnten Jahrhunderts ist der Hiirst Zssef Wenzel Liechtenstein, dessen Lebensbild im ersten Teile dieser Abhandlung eine durch den beschränkten Raum bedingte Knappe Würdigung erfahren soll' der zweite Teil behandelt die Regierungszeit dieses Fürsten im Fürstentum Liechtenstein.
        

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