50 Die jährlichen Landesausgaben hatten naturgemäß auch eine steigende Tendenz. So betrugen die Beamtengehalte bis zum Iahre 19l5 ca. 51.000 Kronen, welche Summe dann allerdings mit den im Iahre 1916 einsetzenden Teuerungszulagen wesentlich erhöht wurde. Für Pensionen wurden ausgegeben ca. 11.000 Kronen, für Amsterfordernisse (Beleuchtung, Beheizung, Diäten, Diurnen,) usw.) im mittleren Durchschnitt 18.000 Kronen. Die Schulaus- lagen nahmen 
eine stetig steigende Richtung an und 
stellten sich einschließlich der mit 5000 Kronen vorgesehenes Studienstipendien bereits auf 75.000 Kronen, während diese Ausgaben im Iahre 1911 sich noch auf 63.000 Kronen bezifferten. Im Iahre 1918 er- reichten diese Erfordernisse bereits 100.000 Kronen, worin die nam- haften Teuerungszulagen zu den Gehalten des Lehrspersonals noch nicht eingerechnet waren. — Die Instandhaltung der landsch. Straßen steigerte sich von früheren 20.000 Kronen im Iahre 1918 zu^einem Kostenaufwands von über 30.000 Kronen. — Für Rheinbauschutz- bauten verminderten sich hingegen die Ausgaben zusehends und er- reichten infolge der zu geringen Aufmerksamkeit, welche dieser wich- tigen Sache zugewendet wurde, Kaum mehr 7000 Kronen. Mehr . wurde für Rllfebauten ausgegeben z. B. im Iahre 1915 18.000 Kronen. — verhältnismäßig sehr bedeutend waren die Landesbei- träge für landwirtschaftliche Zwecke, welche im Iahre 1917 bereits 30.000 Kronen betrugen, das ist das Dreifache der auf das Grund- steuerkapital aufgelegten Kleinen Landessteuer. In diese jährlichen Landesbeiträge für Landwirtschaft sind die zuweilen außerordentlich hohen Kosten bei gelegentlich Aufgetretenen Tierseuchen nicht ein- bezogen. — Die Steuerüberweisungen des Landes an die Gemeinden betrugen jährlich über 10.000 Kronen, wurden aber durch das. weiter oben bereits erwähnte Gesetz vom Iahre 1919 bis auf Weiters Wertes) > °°) Gerade als ich mit dieser Niederschrift mich befaßte, kam mir der neue n Franken Währung berechnete Landesvoranschlag für 1921 zu 
Ge- sicht. Ls 
ergeben sich aus demselben interessante Vergleiche. Ausgaben: Beamten- anslagen 75,25y Fr. (früher k>1,oöo L), bei beiden ohne Zulagen berechnet; Pen- sionen 475-5 (früher 14,oooA); Amtserfordcrnisse 2g.oooFr. (früher lö.odo Uj Schulcrfordernisse einschließlich der Dehaltszuschläge 1q2,zs->> Fr. (früher ohne 
Zu- schläge loo.ooo A) i 
für Instandhaltung der Straßen 
7s.oo0 Fr. (früher so.voo R; für landwirtsch. Zwecke s»00 Fr. (früher z0,000 «); für Rheinbauten 1s.000 Fr. (früher ca. ?.oVO A). von dem Gnnahmenvoranschlag, 
der sich naturgemäß auf
        

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