56 ... Triesenberg,' Postmeister Fritz Walser und Johann Wanger von Schaan,' Josef Marxer von Eschen,' Peter Vüchel von Mauren; Vor- steher Kaiser ivon Schellenberg,' F. I, Häßler von Gamprin und F. I. hoop von Ruggell. vom Landessürsten wurden ernannt: Kanonikus I. B. Lüchel und Dr. Albert Schaedler von Vaduz und Johann Wohlwend von Schellenberg. In das La ndta g sb u re a u wurden gewählt: als Präsident Dr. Albert Schaedler, als Vizepräsident Fritz Walser, als Sekretäre: Johann Wohlwend und Dr. Leck. Schon beim Beginne der Landtagsberatungen gab der Abg. Dr. Leck als Führer der ,,v öl K s p a r te i" programmatische Erklärungen ab, mit denen er weitere Abänderungen der Ver- fassung Mverte: Schaffung einer parlamentarischen Regierung, Wahl eines Liechtensteiner, als Regierungschef, volkstümlichen Ausbau der Regierung, Wahl der Regierungsräte resp. Landesräte durch den Land- tag, Einführung von zwei jährlichen Sitzungsperioden lim Frühling und herbst) für den Landtag. Kußer diesen Vie Verfassung berührenden Fragen wurden vom Parteiführer noch die Schaffung neuer verkehrs- oerhältnisse und Aenderungen unseres postwesens in Aussicht 
ge- nommen. Diese programatischen Erklärungen lösten vorerst wohl eine längere Besprechung aus, ohne jedoch jetzt schon zu eigentlichen Beschlüssen zu führen. Eingehend wurde in den ersten Sitzungen die immer umständ- licher gewordene Lebensmittelversorgung beraten, wobei ein vom Präsidenten erstatteter Bericht über die Tätigkeit der Landes-. notstandsKommission die Grundlage bildete. Besonders zu erwähnen sind hiebei die von der Regierung im Einvernehmen mit der Not- standskommission ins Leben gerufenen ^ Einkaufs- und ver- Kausszentra len. Mit Rücksicht auf unsere Verhältnisse hatte man von einer allgemeinen Beschlagnahme der im Lande produzierten Lebensmittel Abstand genommen und andere Maßnahmen ergriffen. Neben den Ausfuhrverboten von Lebensmitteln, die leider trotz der Grenzwachen und angedrohten Strafen oft durch gewissenlose Schleich- händler umgangen wurden, erwiesen sich vorzüglich die Zentralen als geeignete Einrichtungen, um die Zuteilung von Fleisch, Dbst und Kartoffeln zu den festgesetzten Höchstpreisen zu ermöglichen. Gegen- über dem im Volke zum Teil Künstlich geschürten Mißtrauen, das den Zentralen entgegengebracht wurde, muß der Wahrheit gemäß
        

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