29 machungen nötig, die jedoch ohne besondere Anstünde bereinigt werden Konnten. Ordentlicher Landtag von Ende Oktober 1917 bis 7. Jänner 1918. Das Landtagbureau wurde wie im Vorjahre besetzt. Im letzten Iahre hatte der Landtag die Gewährung von Teu- erungszulagen abgelehnt. Umso dringender 
zeigte sich im Iahre l917, angesichts der steigenden Entwertung des Geldes und der großen Teuerung, den mit fixem Gehalt besoldeten Landesangestellten ent- gegenzukommen und auch den mit sehr dürftigen Gehalten bestellten Seelsorgern einigermaßen nachzuhelfen. So Kamen drei Gesetzesentwürfc zur Vorlage, die durch die 
Ver- hältnisse begründet waren und auch einhellig vom Landtage ange- nommen wurden. Das erste Gesetz betrifft die Gewährung von Teuerungs- zulagen an die Agestellten des Landes.-) Die Zulage betrug bei Gehaltsbezügen bis 2000 Kronen jährlich 700 Kronen, bei Gehaltsbezügen von 2000 bis 5000 Kronen jährlich 600 Kronen, bei Bezügen von 5000 bis 4000 Kronen jährlich 500 Kronen, bei Bezügen über 4000 Kronen jährlich 400 Kronen. Außerdem wurden den verevelichten Angestellten noch besondere Zulagen zugesprochen. Den Wünschen der Beamten murde mit diesem Gesetze allerdings nur bescheiden entsprochen. Das zweite Gesetz betrifft die Aufbesserung der Lezüg e der Seelsorge r .^) Diesem Zwecke stellte das Land eine Stiftung von 50.000 Kronen zur Verfügung, dem gleichen Zwecke widmete der Landesfürst 50.000 Kronen und der Bischof von Thur 20.000 Kronen. Die Zuteilung dieser Kapitalien an die einzelnen not- leidenden Pfründen hatte durch eine unter dem Vorsitze des Viözesen- bischofs von Thur stehende Kommission, welcher auch der Lanoes- verweser, der Landtagspräsident und der Landesvikar angehörten, zu geschehen. Durch diese ermöglichte gesetzliche Regelung der Kon- L. G- B, Nr. 1o, Oes. v. K. 
Dez. Z9Z7. L. (S. B. Ur. 11, Ges. v. q. 
Dez. I9I7.
        

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