l. Vorgeschichtliche Zeit. Der Eschnerberg ist nicht von Ewigkeit her. Er ist ent- standen, und es gab eine Zeit, wo er noch nicht existierte. Wie ist er also entstanden? Die Geologen d. h. die Gelehrten, welche die Entstehung unserer Erdoberfläche erfor- schen, behaupten, vor Jahrtausenden sei das Nheintal noch eine tiefe Schlucht gewesen und die Berge hätten an ihren Füßen sich berührt. Erst nach und nach 
habe sich die Schlucht ausgefüllt. Und zwar sei in diesem Rheintale ein riesiger Gletscher gelegen, der von den Bündner Alpen herabgerutscht sei und in seinem Herabrutsch'en eine Unmasse Geschiebe vor sich her gestoßen habe. Diese Masse von Gerölle und Schlamm habe er dann, als 
ec sich wieder zurückzog, liegen gelassen. Diese aufgetürmte Masse sei dann im Läufe der Jahrtausende zu Stein geworden. So sei nicht nur der Eschnerberg, sondern seien auch die anderen Hügel, welche quer im Rheintale lie- gen, entstanden. In diesem Geschiebe wurden auch kleinere Tiere mit fortgestoßen, weshalb man in den Felsen oft ver- steinerte Schnecken u. dgl. finden kann. Da, wo der Gletscher aufhörte, schmolz das Eis desselben, und so 
bildete sich dort ein See, wenn das Wasser nicht abfließen konnte, oder sonst ein Fluß. So kam es, daß der Eschnerberg eine Insel im See bildete, bis nach und nach das Wasser durch den Rhein seinen Abfluß' fand, und das Ried entstand. Nachdem die Gegend bewohnbar geworden war, wurde sie auch von Menschen besiedelt. Das soll schon um 2000 vor Chr. geschehen sein.*) ') Am». Diese 
Darstellung ist für die Leser aus dem Bolle bestimmt und entbehrt daher der wissenschaftlichen Form mit den vielen Zitaten.
        

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