— 50 — „Eine schreckliche Feuersbrunst hat Triefen im Unterdorfe (sogenannten Winkel) am 3. März 1859 abends halb 9 Uhr heimgesucht. Das Feuer brach im oberen Stock Nr. 113 aus und weil noch Haus Nr. 111 und Nr. 112 die drei Haus- bewohner nur ein Haus unter einem Dache gebaut war, und mehr mit Holz angebauet, darunter noch nebenbei Tenne, Stadel und Stall 
und Häuser, so fand das 
Feuer überflüssige Brennmaterialien, d aß dem um sich greifenden Feuer mit den Hauskübeln nicht Widerstand geschehen konnte, bis von allen Seiten des Jnn- und Auslandes die Feuerspritzen herbei- eilten. Zum Glück war der Abend hell 
und windstill. Volk und Mannschaft genug. Ungefähr (in) drei Stunden lagen fünf Häuser mit acht Hs.-Nr. in Asche. Gerettet konnte nichts werden, außer was in ein paar Gewölbe lag. Gottlob! Men- schenleben hat es 
keines gekostet, drei Kinder waren gefährlich verbrannt. Vom Viehe eine Kuh, mehrere Gaise und Schweine. Wäre es in Mitternacht geschehen, so würde es im tiefen Schlafe viele Menschen und Vieh verbrannt haben. Das Dorf wäre bis zur Kirche und bis zur Mühle abgebrannt. Früher waren Häuser davon in Feuerversicherungen von Tirol — und ließen sich alle ausstreichen. Welcher Unsinn! Ohne Obdach waren 44 Personen. Der Feuerschaden gesamt kann 6999 Fl. N. W. betragen." 1863 am 25. Mürz feierte Pfarrer 
Hofer sein 59 jähriges Priesterjubiläum. Unter ihm hatten vier Priester aus Triesen ihre Primiz 
gefeiert: Josef Kindle, Josef Nigg, Josef Erni und Laurenz Feger. 1379 fand unter Pfarrer Balzer eine Volksmission statt. Ueber die Begebenheiten des Neubaues der Pfarrkirche zu Triesen (von Pfarrer Wendelin Äofer): „Den Nachkömmlingen mag es interessieren 
zu wissen, wie und aus welche Weise der neue Bau der Pfarrkirche zu Stande gekommen ist. Mit 
Anfange dieses Baues amtiert der damalige Pfarrer Hofer 29 
Jahre diese Psarrgemeinde, der als authen-
        

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