— 36 — 1770 Domini Burtscher 1731 Makar Buche! 1775 Josef Allgäuer 1736 Domini Burtscher 1778 Domini Burtscher 1791 Franz Jos, Nescher 1303 Joh. Frick Landwirtschaftliches. Wie wir aus deu vielen Lehenbriefen und Zehenturkunden ersehen, wurden schon im Mittelalter alle Arten von 
Feld- früchten angepflanzt, mit Ausnahme des erst im 17. Jahrh, eingeführten Maises und der im 18. Jahrh, eingeführten Kar- toffel. Es wurde sehr viel Weizen gebaut, ebenso Kernen, Gerste, Haber, ebenso sehr viel Hanf und Flachs, Rüben, Bohnen, Hirse usw. Für die Obstkultur geschah außerordentlich viel. Man sah auf gute und haltbare Sorten. Das Dörren des Obstes war eine sehr wichtige Arbeit, da in Jahren, da das Getreide mißriet, das Obst als Ersatz für das Brot diente. Auch der Weinbau war sehr ausgedehnt und die südliche Halde des Eschnerberges war in ihrem untersten Teile fast ganz mit Reben bepflanzt. Man trank viel Wein und die guten Weinjahre waren zahlreicher als heutzutage. Die 
Taglöhne der Geschworenen, 
Richter 
und selbst des Landammannes bestanden vielfach nur in einem „ehrlichen Trunk". Erst i. I. 1733 wurden diese Trünke von 
amts- wegen abgeschafft. Lehenzins und Kapitalzinse wurden zum großen Teil in Feldfrüchten abgetragen.
        

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