— 32 — 1308 er Jahrbuch veröffentlicht hat, nnd aus anderen Quellen, nur folgende hier erwähnt. 1422 entschied der Freiherr Wolf- hart v. Brandis mit Anderen einen Streit zwischen Schaan und der Gemeinde E sch e n-B end ern wegen Wunn und Weid im Schaaner Ried und einem Wald im Schaanwald, 1425 entschied der gräfliche Vogt Hans Vaistli einen Streit zwischen Eschen und Mauren wegen gemeinsanier Benützung eines Waldes. 1480 verkaufte der Freiherr Sigismund v. Brandis der Gemeinde Eschen-Bendern ein Gut im oberen Schaan- wald und die Fallsau um 30 Pfund Pfg. 1481 entschied derselbe Freiherr einen Markenstreit zwi- schen Schaan-Vaduz und Eschen-Bendern wegen Weide und Wald hinter Planken. Was jenseits des Gudelciner To- bels lag, sollte den Schaanern, was diesseits lag, den Eschnern gehören. Was oberhalb des Troyen lag, sollten beide nutzen. 1437 Freiherr Ludwig v. Brandis entschied einen Streit zwischen Ruggell und Schellenberg wegen Grund und Boden. Man einigte sich darin: Ruggell soll unterhalb, Schel- lenberg oberhalb der von der alten Schellenberg durch das Metzental bis zum Tüllers Boden gezogenen Marken zum Holzhauen und Viehtrieb berechtigt sein. Bei Wassergüssen und Kriegsläufen sollen aber die Ruggeller auch über die Grenze treiben dürfen. Ferner sollen die Schellenberger kein Recht haben, in der Weidau zu roden, dagegen sollen sie jährlich 1—2 Tage den Ruggellern wuhren helfen. Das Gericht auf Rosenberg hatte i. I. 1433 den Ge- schworenen der Nachbarschaft Schellenberg das Recht bestätigt, Bußen und Strafen zu verhängen, wodurch Schellenberg als selbständige Gemeinde anerkannt ward. 1533 kam zwischen Eschen-Bendern und Mauren ein Vergleich zustande wegen des Weidrechtes im „engen Mahd". Dieses Mahd dürse von Mitte Juni bis Mitte August zugeschlagen sein und nur mit „Segesen" zu nutzen sein. 1579. Die Ruggeller klagten gegen die Schellen- Herger wegen Rheinbaupslichten. Der Brief von 1437 wurde
        

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