— 31 — Landgraven in Kleckgau, deß haligen Reichs Hofrichter zue Rottweil, Herr zue Vaduz, Schellenberg und Blumen- egg, mines gnädigen Herren uff Roffenberg im Würts- haus, in obgemäller Herrschaft zue Gericht gesessen bin, für mich und offen verbannen gericht erschinen sind die Ehrbaren geschworenen gemelter Herrschaft und ließen durch Iren erlaupten Fürsprechen fürwenden und reden, wann Sie wellendt einen Strafen nmb Buoß, so einer verwürkt hat, und denselbigen mit dem Waibel zu Haus und Hof kommen und°an Maibel begeren, dasz er Inen pfandt geb, wan dann einer die pfand uf Recht vertey, So will Inen der waibel kein Pfandt geben, dardurch sie niemandt strafen künten, vermeinten ferner die pfand wie von alters her durch den Waibel verfolgt werden, begerten an einem Rechten zu erfaren, wie Sie die pfandt von den Bußfelli- gen zügen, damit Sie Recht und nit unrecht teten und setzend es damit zue Recht. Ward umb mein Richters Umbfrag Einhelligkeit er- khent und gesprochen, welchen der geschworenen In je straffen thete, es were umb Klein oder groß Buoßen, so mögen sie den Waibel nemmen und den selbigen zu Hauß und zue Hof gaun, die pfandt erforderen und nemen, und . ob einer solche Pfandt zu recht verlegen wollt, mögen sys nicht desto minder fürfaren. Vermeinte iemand dem un- recht geschah, der sel die geschworenen mit Recht suchen. Dem si auch fürderlichs Rechtens sein sollen. Begehrten durch Iren fürsprechen der Urtel ein brieff,' der Inen nach miner Umbfrag einhellig under minem Insigel erkant ward. Zu Urkundt han ich Richter Inen disen brieff mit minem anhangenden Insigel als mit der Urteil von des Rechten wegen erkannt ist, doch mir und dem gericht ohne schaden besigelt geben Us Mittwoch vor dem heiligen Pfingsttag nach Christi geburt fünzechenhundert und im zwanzigsten Iar. Ueber 
die Veränderungen und Streitigkeiten unter den Gemeinden des Eschnerberges seien aus den Eemeindearchiven, die unser Vereinsvorsitzender Herr Dr. Alb. Schädler im
        

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