- 12 - politische» Einteilung folgte auch die kirchliche. So bildete» diese zwei Zentgrafschaften wie zwei Amtsbezirke (mit einen, Schultheißen an der Spitze) so auch zwei Dekanate. — Das Grafenamt über das ganze chnrische Rätien übten die Bischöse von Chur als geistliche und weltliche Herren. Kaiser Karl der Große setzte dann aber einen weltlichen Herrn als Grasen ein. Der erste derselben, Humfrid mit Namen, schenkte die Kirche und Psarrpfründe von Bendern dem von ihm gestifteten Frauenkloster zu Schännis. Später kamen diese Besitzungen an die Edlen von Limpach in Schwa- ben und von diesen an das Prämonstratenser'kloster St. Luzi in Chur, bei dem sie über 700 Jahre blieben. Zur Pfarrei Bender» gehörten über dem Rhein auch die Leute zu Hag, Salez und Sennwald, diesseits des Rheines auch Ruggell und Schellenberg. Das Landgericht war in Rankweil. 4. Unter den Grafen von Montfort. I» Unterrätien nmteten oie Grafen von Bregenz. Im Jahre 950 erscheint, als solcher der Graf Ulrich, der Nctter des hl. Bischofs Gebhard. Der letzte Sprosse dieser Familie, die Gräsin' Elisabeth, heiratete einen Grasen von Tübingen und ihr Sohn Hugo erbte ihre Grafschaft. Er erbaute die Burg zu Feldkirch und 
nannte sich nach einer alten Burg Graf von Mont- fort (um 1130). Der ganze Eschnerberg, also das Dreieck zwischen Esche, Rhein und Jll gehörte zu seiner Grafschaft. Sei» Sohn Rudolf erbaute die Burg zu Werdenberg und 
nannte sich Gras von Werdenberg. Der jüngere Sohn, Hugo mit Namen, blieb zu Feldkirch. Bei der Teilung des väterlichen Besitzes erhielt Rudolf am Eschnerberg das Gebiet der Pfarrei Ben- dern mit Ruggell und Schellenberg und Leute und Güter zu Eschen und Mauren. Hugo erhielt Tisis, Tosters, Nofels und Bangs und Leute und Güter zu Mauren und Eschen. Damals nämlich bildeten die Ortschafte» noch keine geschlossene Gemeinde, die Leute und Güter der Herren waren vielmehr
        

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