Dorwort. Hiemit übergebe ich eine Arbeit der Oeffentlichkeit, die mich seit mehr als zehn Jahren in den nicht besonders zahlreichen freien Stunden beschäftiget hat. Es ist eine bescheidene Arbeit, dessen bin ich mir wohl be- wußt; vielleicht dürfte sie aber doch den Wert eines Bausteines im Gefüge unserer vaterländischen Geschichte beanspruchen. Den Bewohnern von Triefen, denen ich sie widme, wird die Geschichte ihrer engeren Heimat gewiß besonderes Interesse bieten. Da aber auch die Gemeinde Triesenberg bis vor cirka 130 Jahren zu der Pfarrei Triefen gehörte, werden auch die Nachkommen der „Wal- liser ab dem Triesnerberg" hier alles erwähnt finden, was uns über ihre Herkunft, Ansiedlung und Geschichte bekannt ist. Auch die Bewohner der übrigen Nachbargemeinden dies- und jenseits des Rheines, mit deren Vorfahren die alte» Triesner einst „Spän und Stoß" gehabt, werden in diesem Büchlein manches vernehmen, was sie interessiert. Manches dürfte auch über die Grenzen Liechten- steins hinaus nicht unbeachtet bleiben. Vorarbeiten lagen keine vor und mußten die Daten von überall her gleichsam tropfenweise gesammelt werden. Wohl die wenigsten Leser werden es ahnen, wie viele Mühe auf diese wenigen Blätter verwendet worden ist. Ueberall fand ich freundliches Entgegenkommen; nur in einer Gemeinde haben die Alpvögte mir eine leere Kiste zur Ver- fügung gestellt. Allen aber — es würde keine geringe Mühe sein, sie alle zu nennen — die diese Arbeit irgendwie durch ihre Beihilfe ge- fördert haben, spreche ich hier meinen herzlichsten Dank aus. Ganz besonderen Dank aber schulde ich einem Mitgliede unseres historischen Vereins im Auslande, nämlich dem Herrn Peter Balzer in Zürich, der die trefflichen Illustrationen selbst unent- geltlich gefertiget und dadurch ein neues Zeichen seiner treuen An- hänglichkeit an die Heimat seiner Jugend gegeben hat.
        

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