— 32 — lehen zinsfällig und ledig geworden. Und was Jahr- zeitgelt von den Gütern geht, sollen die Lehenleute ausrichten dem Pfarrer 2 Pfund 12 Pfg. ') Die Geschworenen zu Triesen gaben Aeulizins 3 Pfd. 4 Pfg. Die Mühle und dazu gehörige Hofstatt unten im Dorf samt Wasserfluß und Säge gaben Zins 4 Pfd. Am Triesenberg: der Guggerboden 5 fl. Zins, die Säge hinter dem Kulm 1 fl. 
8>/2 kr., Mühle, Stampfe und Plewe (Bläue d. h. Färberei) samt ihren Hofstätten am Triesenberg ob Leitenwies und der Wasserfluß „der oberist Ursprung" genannt, in derBlaiggen zu zweien Rädern. Davon zinsen die gemeinen (ge- samten) Wal lifer am Berg vermög Revers gegen Grafen Rudolf zu Sulz 1515 in das Schloß zu Vaduz 2 Pfd. 7 Pfg., für die Alp Sikka zahlten sie 165 fl. Zins. Die herrschaftlichen Weinberge zu Triesen ergaben cirka 2400 Maß, .wovon 40 Maß zu Opferwein dem Pfarrer gegeben wurden. Unter dem Grafen von Hohenems wur- den die Weinberge meist um die Hälfte des Ertrages in Bearbeitung gegeben. Der Maierhof wurde später ein Lehen. V. Das Domkapitel zu Chur hatte im Jahre 1393 in Triesen folgende Lehengüter in Pacht gegeben: Ein Gut, für jährlich 12 Schilling Pfennig, ein Weingarten, „der da haißet Schaluner", für jährlich 5 Schilling Denare. VI. Andere Zehent- und Gülten-Besitzer. Im Jahre 1505 haben Hartwig von Kapaul, bischöfl. Vogt zu Fürstenau im Domleschg, und Hieronumus Jter, Bürger zu Chur, im Einverständnis mit Domdekan Donat Jter — mit Bapti st Kust er zu Sattains einen Lehen- und Gülten- Tausch gemacht. Erstere gaben ihre Zinse, die sie zu Schaan, Vaduz, ') Es. bestand also damals (1405) ein Jahrtag sür die Grasen von Werdcnbcrg (Sargans. Vaduz) mit der jährlichen, sehr noblen Spende von 2 Pfd. 12 Pfg. an den Pfarrer zu Triesen
        

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