— 28 — von Anthoni Schurtis Stieffdochter 12 fl. von Anna Schedlerin 5 fl. von Georg Bürklin Fraw seelig von Schaan 20 fl. von Thomas Bilger, Pfarrherr auff künfftige Weihnacht oder wan man bawen will 10 fl. Item der hoch- und Wolgeboren gnadige Herr Herr Alwig Graff zu Sultz verehrt zu einer Gloggen 235 Pfd. Ertz oder Glockhen-Speis. Änrio 1635 Unser Lieben Frawen-Capell gestifft: Herr Landvogt von Proßwalden 4 fl. Michel Madiener von Baltzers 10 fl. Kaspar Nickh von Triesen 10 fl. Madlena Walch von Vaduz 10 fl. Auch Kloster-Eigentum wurde für die neue Kapelle verwendet. Am 12. Mai 1653 erteilten die in Weißenau versammelten Aebte der schwäbischen Prämonstratenserprovinz ihre Einwilligung zum Neubau der Kapelle unter folgenden Bedingungen: 1. die alten Keller, die der Kapelle mehr zur Zierde als zum Hinder- nis dienten, sollen stehen bleiben und die Kapelle darauf gebaut werden. 2. Weder die Lehenleute, noch andere Wohlthäter, er- werben durch die Erbauung der Kapelle ein Patronats- oder Eigen- tumsrecht. Diese, sowie überhaupt alle früheren Rechte bleiben dem Kloster. Das mußten die Lehenleute schriftlich reversieren. 3. Bei der Consekration der Kapelle soll auch der Abt von St. Luzi oder sein Stellvertreter anwesend sein. 4. Die Lehenleute haben ihre früheren Pflichten zu leisten nach wie vor. — Am 29. Sept., dem Feste des hl. Michael, 1654 ward die Kapelle vom Fürstbischof Johann VI. zu Ehren der allersel. Jungfrau Maria feierlich eingeweiht und drei Altäre wurden kon- sekriert; der Hochaltar (gestiftet vom damaligen Landesherrn Grafen Franz Wilhelm I. von Hohenems-Vaduz und seiner Gemahlin Eleonora Katharina geb.Gräfin von Fürstenberg) zu Ehren der Mutter Gottes, der Seitenaltar auf der Evangelienseite zu Ehren des hl. Rosenkranzes und der auf der Epistelseite zu Ehren der hl. Anna. Die Kanzel mit eingelegter Arbeit soll ein Schreiner von Triesenberg gemacht und die einzelnen Stückchen im „Schnupf- tuch" herabgebracht haben 1677. Von den jetzt im Thurme der
        

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