18 - der Stammvater der späteren Herzöge von Rätien und Alamannien, schenkte die Kirche von Bendern dem von ihm gestifteten Frauen- kloster in Schänis. Von diesem Kloster kam sie wahrscheinlich durch Tausch an den Ritter Rüdiger von Limpach, der am Eschner- berg andere Güter und .Gerechtsame besaß. Dieser schenkte die Kirche samt allen ihr gehörigen Gütern dein Kloster St. Luzi am 22. Mai 1194 in Gegenwart und mit Gutheißung des Kaisers Heinrich VI. und des Herzogs Konrad von Schwaben. Papst Jn- noeenz III. bestätigte also.dem Kloster diesen Besitz am 6. Mai 1209 in der erwähnten Urkunde. Im Jahre 1347, am Montag vor St. Gallustag, verkaufte Johann von Irisun dem Propst Nikolaus zu St. Luzi seine zwei Aecker im Triesnerfelde, lüsponr und Hua-drella, die sein freies Eigentum waren und jährlich 6 gute „ungefährliche" Wertkäse galten, um 4 Pfund Konstanzer Münze. Im Jahre 1390, am St. Luziusabend, gaben Propst Ulrich und Convent zu St. Luzi dem Ammann Jäkli Spiegel von Triefen und seiner Frau Elsbeth Griß und ihren Nachkommen ihre Hof- statt gelegen zu Triefen im Dorf mit allem Zubehör zu Lehen gegen einen jährlichen ewigen Zins von 3 Schilling Pfenning. Am Freitag vor Johannis des Täufers Tag 1408 erhielt Nikolaus Brunner ab dem Triesenberg von Propst Dietrich zu St. Luzi das Gut „die untere Guflina" genannt auf 33 Jahre zu Lehen gegen einen jährlichen Zins von 8 Schilling Pfenning. Nach Verlauf der 33 Jahre solle das Gut wieder frei an das Kloster zurückfallen. Die „obere Guflina" erhielten im Jahre 1417Marga- retha von Gutenberg, Witwe des Heinrich von Gutenberg, und ihre Kinder Heinz, Hans und Elsbeth zu einem Erblehen für zehn Schilling jährlich. Anstößer waren: Heinz Richenhalt, Jörg von Baldenegg u. a. Im Jahre 1414, am Samstag vor St. Gallustag, stellte der eben erwähnte Klaus Brunner auf „Curtinalp" dem Propst von St. Luzi einen Revers aus über ein halbes Gut in Vrisula am Triesenberg, das vorher „der groß Hans" bis zu seinem Tode innegehabt hätte, und das zur Kapelle Unserer Lieben Frau zu Triefen gehörte. Der jährliche Zins von 
3'/2 Pfund Pfg. solle er an den Pfleger der Kapelle zahlen. Das ist die älteste bekannte Urkunde, in welcher von der Marienkapelle die Rede ist. Im Jahre 1414 hat sie also bestan-
        

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