Triesner mußten zäunen von der Landstraße nn bis zur alten Mauer des Jakob Ballasar, die Balzner von da bis zum Berg. Vertreter der Balzner waren: der ehrsame und weise Ammann Adam Nutt, Christian Brunhnrt und Adam Regele; Vertreter der Triesner waren; der ehrsame und weise Anton Banzer, Ge- richtsinann, Johannes Kindle und Kaspar Nigg. Am 20. Juni 1651 verkaufte der Landesherr Graf Franz Wilhelm der Alpgenossenschaft Valüna einen Wald unter der Alpe Gampfal für 60 Gulden. Vom April 1635 datiert eine Urkunde, die abermalige Wuhrstreitigkeiten zwischen Sevelen und Triesen zum Gegenstande hat. Die Triesner hatten ob den Pfarrgütern im Gartnetsch ein Wuhr angefangen und trotz wiederholter Ein- rede der Seveler fortgesetzt. Da klagten diese, nnd es wurde auf Wunsch des Grafen Kaspar eine Kommission eingesetzt, deren Ob- mann Kaspar von Ramschwag (Vogt auf Gutenberg) war. Die Seveler brachten alte Briefe vor, die entschieden gegen die Triesner sprachen. Letztere beriefen sich auf die Notwendigkeit, die Psarr- güter, die Eigengüter und die Landstraße zu sichern. Aber sie ver- loren, den Prozeß, mußten das neue Wuhr innert Monatsfrist ab- brechen, die diesseits des Rheines aufgegangenen Kosten bezahlen und den Sevelern 50 fl. entrichten. Dagegen ward ihnen gestattet, das alte Wuhr zum Schutze ihres Gebietes zu erhöhen und in gerader Linie unter Aufsicht linksrheinischer Wuhrmeister bis zum alten Wuhr, dem Triesenerfeld gegenüber, zu verlängern, wenn die Not dies erforderte. Da im Herbste 1647 den War tau ern und Azmoosern der Rhein eingebrochen war, wollten sie im März 1648 ein Wehrwuhr bauen, was oder die Balzner und Triesner hintertrieben. Die Schweizer wollten ihr neues Wuhr in gerader Richtung erstellen, wogegen die Triesner protestierten, weil da- durch der Strom ihnen ausgehalst werde. Die Schweizer riefen ihre Herren in Zürich an. Diese schrieben an den Grafen nach Vaduz, erhielten aber keine günstige Antwort. Bei einer gütlichen Zusammenkunft des Grafen nnd seiner Amtsleute und vieler Bauern mit den Abgeordneten der Schweizer sagte man sich gegenseitig viele hitzige Worte, konnte aber zu keiner Einigung gelangen. Da die Gretschinser unterdessen das Wuhr in Angriff nahmen, protestierte , 5 .
        

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