— 210 — Derselbig Marckhstain vor der grossen Dannen sten, Zciigen der Rvssi oder scherpse nach In Alle Höche hinaus über den Spitz Immer richtiges fort biß an (Piint) erischcn grentzen, — Unnd Was; Also über die ietz- gesetzten Marckhen gegen Trysen werth haldet oder stet, eS sei hvltz oder Veldt, das soll denen von Trysen Allain zugchören, Unnd baidc Dörffcr Also damit Voneinandem Abgesundert sein. Ans;genommen haben die von Baltzers und Klainenmailß, wann Mann berait die Wißen geheuwet Und von Alpen Wider abgefaren ist, Aber eher nnd Zuvor nit, die Mitwaidung Trib auf deu Wißen Sellfablanen biß an den Zaun gegen den Vorst soweit die Wißen daselbsten eingethnen und verzeunet sindt. Und dicselbigen Wißen sotten die Geschwornen von Baltzers wie von Alterßhero Also auch hinfüner besriden und darauf Pfenden, Damit Niemandt . . schaden beschehc. Ueber früelingS- Und Mayenzeit sollen die von Baltzers nnd Klainenmailsz Allain nf Jrer Jcnseiten den ietzt bestimbten Marckhen, gegen Baltzers wert bleiben nnd nit herunter und herüber faren sondern die von Trysen in dcme unver- turbicrt Und rüebig bleiben lassen, Deßgleichen sollen anch die von Trysen (nicht in das Gebiet) derer von Baltzers faren Ivie von Alters Zu Khaincr Zeit, ungeverlich, Unnd sollen also baide Gemainden , . . der gchebten Sven und Irrung nnd auch der aufgewendten Kosten halber, die Wir hiemit Aufgehellt, mit einandercn gentzlicheu geschlicht, gericht und vertragen sein Und bleiben , , , Die Gemeinden gelobten sich an diesem Spruch zu halten, Vertreter der Triesner waren: Licn- hardt Verling, Hilariuß Planckh, Intel Paulin, der Müller, Georg, Berger, Fridlin Nickh nnd Ulrich Ryg, alle von Trysen, Vertreter der Balzner: Hans Gnrtnatsch, H, Fritsch, Georg Gaußncr und Hans Meyer, alle von Balzers, An der Urkunde hängt noch das unversehrte Siegel des Grasen, 7. April 1599. Johann Christoph, Freiherr von Hohensax und Rudolf Lüchinger, Annnann ain Obcrriet, als Zusatz von Landammann und Rath von Glarus, und Wolfgang Jones, Hohen- emsischcr Rath und Vogt zu Neuburg und Andreas Götz, Bau- meister zu Feldkirch, als Zusätz des Grafen Karl Ludwig v, Sulz entscheiden einen Wuhrstreit der Gemeinden Triesen, Vaduz und Schaan gegen Sevelen. Es erschienen zu den Verhandlungen als Fürsprecher der diesseitigen Gemeinden Sig- mund Reinold, Landvogt, und Johann Beck, Landschreiber zu Vaduz, als Vertreter der Seveler (die Herrschaft Werdenberg ge- hörte damals den Glarnern), Melchior Hefti, Landainmann zu GlnruS, Peter Legler, Lnndvogt und Thomas Elmer, Landschreiber
        

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