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umgefallene Föhren geschroten. Sie haben dabei niemand gefürchtet als die von Schaan und Vaduz. Und als sie das Holz geflößt und an den Bach gebracht, kamen die Schaaner und verboten 
das Flößen und sie mußten mit den Schacmern eins werden um eine Summe Geldes und haben den Spiegel als Bürgen gestellt. Später habe er dem Christa Wagner dort Blöcke welglen helfen und dabei niemand gefürchtet als die von Schaan. 5. Wilhelm Nasal sagte aus: er sei von den Schaanern wegen Frevelns hinter dem Vall um eine große Summe gestraft worden. Später haben die Schaaner ihm daselbst einen Wald zu kaufen geben, ohne daß jemand dagegen Einsprache erhob. Zwar habe dann der Pfiffer 
gesagt zu ihm: wir vom Triesenberg haben auch Holz da, wir wollens auch verkaufen. Der Schweizer und Christa Wagner haben auf der Triesner Seite Holz gehauen. Er wisse nicht in welchen Märchen das Holz sei, aber die Schaaner haben sie darum gestraft. 6. Hans Beck bezeugte, er habe einen Sommer gehütet in der Alp Garselli und Apergelli einem gewissen Konrad Schlögl. Dieser habe ihm gezeigt, wo er mit den Kühen fahren soll, daß er sie nicht in den Schröfen und Töblern verfahre und ihn angewiesen in die Kuhweiden zu 
fahren. Ferner habe der Zeuge dein Konrad Schlögl in dem Wald hinter dem Ball in dem hintern Garselli Holz gehauen und dabei nur die Schaaner gefürchtet, die ihn dann auch darum gestraft haben. Er habe nie anders gehört, als der Wald gehöre den Schaanern und in einem Tobel habe er zum Bache Holz gewalzt. Da habe 
der Pfiffer dort gefischt; da habe er, der Zeuge, dort eine Axt in einem Block stecken gehabt. Da habe 
der Pfiffer gesagt: „Gib mir die Axt zu kaufen." Da sprach der Zeuge: 
„Ich gebe sie dir nicht, außer du wölkest mir vor Schaden sein, daß ich das Holz gehauen hab." Das wollte er aber nicht. Darüber kamen die Schaaner und straften ihn. 7. Hans Lifer endlich aus Frastanz deponierte, er habe oft Holz geschroten in den Wäldern und in allen Garselli und dabei nur die Schaaner und Vaduzer gefürchtet. Einmal
        

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