— 10 — das Thal gebaut, die von Chur her nach der Station Magia^), von da nach (ülunis, (bei Rankweil), Bregenz und Augsburg führte. Die Richtung, in der diese Straße durch Triefen ging, ist unbe- kannt; die Zeit hat jede Spur verwischt. Weil aber die Römer ihre Straßen mit Vorliebe am Bergabhange erbauten und weil damals das Thal bis an den Fuß des Berges mit Sümpfen be- deckt war, können wir mit Recht annehmen, daß die Straße durch den oberen Teil des heutigen Dorfes, wo das alte Triefen stand, in der Richtung der Langgasse gegangen ist. Bald wurde dann die keltische Sprache durch die römische oder romanische verdrängt und die keltischen Flur- und Ortsnamen wurden der römischen Aussprache angepaßt. Sehr viele solcher Namen aus rätoromanischer Zeit sind heute noch in Gebrauch, obwohl zu Ende des 5. Jahrhunderts die Alamännen von Norden her eindrangen und nach und nach die alamannische (deutsche) Sprache die romanische verdrängte. Solche romanische Benennungen sind: Vwivlg. (jetzt Vg,rwlA, d. h. kleiner Weinberg); Ug^urg, (obere Matte oder Oberhof/; lZaois (bei den Häusern); ̂.vs-sediel (Bach auf der Anhöhe); Natsedisl (Matte oder Hof auf der An- höhe); Narselrlillg. (Riet); Oristis (an den Bücheln); ^.ItAwtsed (Hochhütte);. Oorn (Horn); Oarrnstselr (großer Hof); Lovel (Rinderweide); <^g.pont (Brückenhaus); ?wg6 (Jnfang); (Ruking,, Rufe); (Zasöl (Oass-It, das hohe Haus); ?i-g,8sg. (bei den Eschen); 6slÄ,äur>AÄ (eigentlich «Halls, rotunds., runder großer Hof, Kelhof); Hus,
    

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