— 134 — Am 16. Okt. 1318 erscheint urkundlich der Dienstmann Ludwig von Montfort. Er war an diesem Tage zu Lindau Zeuge, als Hans von Sigberg dem Ulrich von Eins Güter zu kaufen gab. Das Wappensiegel, mit welchem dieser Ludwig vou Montfort siegelte, hängt noch an der Urkunde und aus diesem Siegel erfahren wir es, daß dieser Dienstmann und sein Geschlecht einem und demselben Geschlechte an - gehörten, wie die Edlen von Irisun. Denn sie führ- ten dasselbe Wappen und genau desselben Wappens bediente sich i. I. 1381 ein Jodok Marschall von Mont- fort. Vergleicht man das Wappen im Siegel des Johann von Iriguir vom Jahre 134? mit dem des Letztgenannten, so springt c>ie Identität sofort in die Augen. r>on Montfort. von °r>>su->. Das Wappen zeigt.in einem Drcieckschilde drei parallel über- einander liegende Figuren, welche von Einigen für Sensen, von Anderen für Hörner (Bockshörner) angesehen worden sind. Die Figuren sehen.eher Sensen gleich. Hörner würden die Spitzen .wohl uach oben gerichtet haben; überdies ist an den Figuren eine kleine Aushölung nud eine Art Ansatz am weiteren Ende sichtbar. Zeller-Werdmüller in Zürich, einer der ersten Heraldiker der Gegen- wart, hat denn auch entschieden, daß die Figuren im Wappen der von Irisnn und ihrer Stammesgenosscn zu Montfort drei Sensen seien. Neben dem eben erwähnten Ludwig von Montfort ist noch ein 
zweiter dieses Namens im ^«zeroloZ'ium (Totenbuch) der Doui- kirche von Chur verzeichnet. Wahrscheinlich der jüngere Ludwig von Montfort war es, der 
am 31. Mai 1342 zu Rankwcil mitwirkle, als Johannes, der Mnrschall von Montfort
        

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