— 58 — der Feuerwehren dient der im Jahre 1903 vom Lande ge- stiftete Feuerwehrfond im Betrage von 10.000 Kronen, der sich seither durch 
verschiedene Zuflüsse erheblich erhöht hat. Der bestehende Landesverband der freiwilligen Feuerwehren bezweckt die technische Ausbildung der Feuerwehren zu fördern. In Bezug aus das Verkehrswesen wurde allerdings mit dem im Jahre 1370 begonnenen Bau der Eisenbahnen von Feldkirch über Schaan nach Buchs unseren Wünschen nur zum Teil entsprochen und leider scheiterten bisher auch andere wiederholte Versuche, den alten historischen Verkehrsweg gegen Süden wiederherzustellen. In letzterer Beziehung seien be- sonders auf die beim Beginne des Arlbergbahnbaues im Jahre 1881 und 1882 getanen Schritte zur Förderung des Eisenbahn- Projektes Schaan—Vaduz—Balzers—Sargans, welche vom Eisenbahnkomitee in Vaduz ausgingen, hingewiesen^). Auch das spätere Projekt betreffend den Anschluß Liechtensteins an die Rätische Bahn, das im Jahre 1905 bis 1907 eifrig verfochten wurde und Erfolg versprach, ist durch besonders mißliche Umstände bisher unerledigt geblieben^). Hingegen geschah schon in den Sechziger-Jahren außer- ordentlich viel zur Verbesserung des Ortsverkehres. Bereits im Jahre 1864 wurde der Straßenbau von Vaduz über den Meyerhos nach Triesenberg und in die Alpen begonnen. Da ein Ezpropriationsgesetz mangelte, denn ein solches kam erst viel später im Jahre 1337 zustande, so war mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen, die jedoch durch die Umsicht des rührigen und tüchtigen Landesverwesers 
von Hausen über- wunden wurden. Die Straße wurde dann mit einem Tunnel unter der Kulmhöhe zunächst bis ins Saminatal gebaut und später kamen von da Fahrwege nach allen liechtensteinischen Alpen zustande. 
Es ist das ein 
rühmenswerter Fortschritt, der die Zufuhr und Abfuhr von Produkten und den Transport des Viehes ganz bedeutend erleichterte. Auch im Unterlande wurde die Verbindung der einzelnen Ortschaften durch eine ') Es sei hier aus meine im III. Jahrbuch, Seite 54 bis 59 gegebene genaue Darstellung dieser Angelegenheit hingewiesen. 2) Die nähere Schilderung über diese Berhaudluugcu ist in meiner dies- bezüglichen Arbeit im XII. Jahrbuch, 1913 von S. 40 bis SV enthalten.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.