Wisen etivaß verkhanffen vder ein mereres an sich lösen ivürdc, das als dan die gebürende beschwerden darinit abgehebt, vder bey nnd zue gelegt svllen iverden. Darnnt aber alles wie obeu stehet zue khüuftigeu Zcitcu stett und vest auch allerseits iu guetcr observantz gehalten nnd svnsten hicrwider ainiger vorivandt nit statt und platz finden, alS haben sye drey Parteyen Wvlgedachten Herrn Jvhann Christoff Köberlin als verordneten gräffl. Vaduzischen Landvogt gebürend Ersucht, sye bey deine, ivaS also vorgeschribncr ge- stalten abgehandlet, handt zne haben, zne schüzen nnd zue schir- men, auch vvn jezig und khünftiger gned. Herschaft wegen ohn vercnderlich zue halten. Und dessen zum wahren Urkhuud sciudt dises Verglichs halber drey gleich lautende Receß aufgericht, vvn ain er handt geschribcn nnd jedem Thail ainer mit dem Hochgräfl. Hochen Embsisch Vaduzischer NormundschastS Canzley-Sigill verwerter zne gestellt worden. Geben nnd aufgericht deu aiu und zweinzigisten MonatS Tag Aprilis des l667. Jars. Hochgrefl. Hochen Embs. Vaduzischc Vormundschafts Canzley daselbst. Nr. 38. Am 10. Jänner 1679 schlichtete das Obcramt wieder einen Zwist des Klosters St. Johann mit den Gemeinden- Schaan nnd Vadnz uud am Eschnerberg. Unter dem-.Druck.der fort- währenden Winterquartiere hatten die Gemeinden auch von dem Kloster Steuer uud Schuitz abverlangt, was das Kloster der Cvnsequeuzen wegen verweigerte. Man vereinbarte sich nun da- hin: l. Der Vertrag vou 1667 bleibt iu Kraft. 2. Im Hinblick nnf die sehr gedrückte Lage der Leute schenkt der Abt von St. Gallen als Oberer des Klosters St. Johann den Gemeinden 300 fl nnd wenn die Notlage länger andauern sollte, dürfen die Gcmcindeu wieder bei ihm anklopfen. Lciudvogt ivar damals Job. ThvmciS Romarik Brügler von Herkelsberg. Im Sinne dieses Vergleiches dürste daS Kloster wohl öfters zu Beiträgen angegangen worden sein. Im Jahre 1769 z. B. zahlte es an die Gemeinde Vaduz für die Befreiung von den Gemeindclasten wieder 440 fl.
        

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