— 33 — Haus zu Vaduz obeu im Dorf gelegen. Diese beiden Häuser mit Hofstätten nnd Halde stießen oben an' den Weg, der auf das Schloß geht, auf der Südseite cm den Fels uud äu des Weiuzirlis Baumgarteu. Der Weingarten stieß unten an den Weingarten deS Jochum, seitwärts au die Gasse, obeü an die Hänser und die Schloßgasse uud südlich an Weinzirlis Baum- garten. Das ist also nichts anderes als der St. Jo- hann er Weingarte-n mit dem sog. roten Haus uud Torkel. Auf diesen Gütern waren versichert an die Pfarr- kirche in Schaan 11 Viertel Opferwcin uud einer gewissen Magda- lena Gcttinger, Witwe des Christoph Geltinger, 35 fl jährlicher Pension, zu zahlen an St. Martinstag „so sie den Tag erlebt und sust nit." Der Verkauf geschah um 758 fl. Nun hören wir 100 Jahre laug nichts mehr von Käufen oder Verkäufen durch das Kloster. ^ Im Jahre 1620 kaufte es dauu von dem Junker Hicrony- mus Prvckh von Feldkirch sein Haus uud Hos im St. Johanner Weingarten gelegen, an den Schloßberg stoßend, um 157 fl. Auch darauf haft.cte ein Zins von 10 .Schilling Pfg. an die Pfarrkirche von Schaan. Die in den folgenden Jahren durch das Kloster gemachten Knnse sind folgende: Von Jakob Sträub iu Vaduz kaufte es Hofstatt uud Stall zu Vaduz im Oberdorf, oberhalb der Schlvß- gasse um 55 fl. Von Thomas Jäger, dein späteren Landammann, nnd dessen Fran Anna in Vaduz kaufte es einen Weingarten in Naditsch um 327 fl uud vertauschte denselben bald daraus wieder gegen eineil anderen Weingarten, der in des Nischen Einsang an der Morengaß lag. Es kaufte vvil Kaspar Fuetscher eiueu Weingarten zu Va- duz im Winkel im Oberdorf um 285 fl. Es tauschte eiueu Baumgarten im Oberdors, der vom St. Johannergut eingeschlossen war, ein gegen einen Banmgarten lind Weiubcrg daselbst. Vom Burgvogt Sebastian. Risch zu Vaduz kaufte es den früher gekauften und wieder vertauschteil Weinberg in Raditsch abermals um 420 fl zurück. Bemerkt wurde im Kaufbrief, daß dieser Weingarten allen LandeSciuflagen unterworfen sei wie ein
        

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