— 70 — vvüsrt nfsa, tnolcl >vüsrt Der Himincl ivird offen, die Mo88!i> 861 08 ^vÄid «xlsr Holle Ivird geschlossen. Sei es mann, 8öt^t clsr tmi 
mi. Weib oder 
Mann, setzt der Tod ein. )̂ Die liechtensteinischen Mundarten kennen die Mitvergangenheit in der Wirklichkeitsform nicht. Das „saß" spricht daher wie auch die Formen „als", „gar" usw. dafür, daß dieses Gebet aus der Schriftsprache in die Mundart überkommen ist. Bei diesen zwei Gebeten, von denen besonders das zweite meines Wissens nur mehr wenig bekannt ist, scheint mir die be- trachtende Forin besonders beachtenswert. Ersteres wurde nnd Ivird am Freitag beim Mittagläutcn gebetet. Da? „Ave Maria" der Älpler siehe Jahrbuch 10, S. 91. Zum Blut stillen. Glückselig die Wunde, glückselig die Stunde, glückselig der Tag, an dem Jesus ChristuS geboren ward. Im Anschlüsse daran werden fünf Vaterunser gebetet. Gegen da s 8 >vi n ̂ - M uskeis ch w nnd. Du bezeichnest Dich mit dein hl. Kreuz und sagst dann: Fleisch Du 
tust 8>vink>. (abnehmen), und das swin-z, 
soll vou nun an zum Wachsen kommen. 7 7 f. Blnt Du tust Zvvin». nnd das 8>vinl>. 
soll von nun an zum Wachsen kommen, 7 f 
f. Mark Dn tust 
S>viNÄ, und das sn'inti. 
soll von nun an zum Wachsen kommen, i 1' 7. Bein Du tust K>viiMz nnd das Kvvina soll von nun an zum Wachsen komineu. f f 7. Hernach bete fünf Vaterunser und den Glauben. Tue dies an drei Freitagen oder Freitag, Samstag und Sonntag und wenn möglich im wachsenden Mond. Vorstehende zwei oder ähnliche Formeln wie auch Mittel zum Warzen vertreiben sind in manchen Familien aufgezeichnet. Kindrrspntchr. Ziemlich reich ist auf uns gekommen, was die Jugend sich zn liebe und zu leide sagt nnd womit sie sich unterhält. Die
        

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