— 65 — Form gebraucht werden, nicht allein des sprachlichen Interesses- halber, sondern auch deshalb geboten, weit manches Wort nicht- vollwertig in die Schriftsprache übersetzt werden kann. Zur Niederschrift der Mundartformen habe ich nebst den gewöhnlichen lateinischen Schriftlichen die von P. A. Schädler in seiner vbenangeführten Arbeit und von mir bereits in meinev „Sammlung liechtensteinischer Orts- und Flurnamen" (11. Band dieses Jahrbuches, Vaduz 1911) benutzten phonetischen Zeichen,, die nachstehend kurz wiedergegebcu werden, verwendet; bezüglich dercu näherer Erklärung verweise ich auf die bezeichneten Arbeiten. ^ — offenes K. g, — überosfcnes 6. i ^ offenes i. <, ^ offenes o. ö ossencs <">. s — Schiva-Laut. n, — Velares n ^nZ). Z ^ Zischlaut sed. ö — Quetschlaut tsok. 
" — Ncisalierung des voran-^ geheuden Lautes. — Hauptton. — Nebenton. " — Dehunng. -ii- — Gleit-n. Aspirierten t- 1v- und p-Lauten: ist ein n beigefügt. Unbetontes Endnngs-a ivird kurz gesprochen und nähert sich-! dem Schiva-Lmit. Das Endnngs-I >oird nach ausgcfailenein Selbstlaut stimm- haft gesprochen. Eine größere Anzahl an und für sich beachtenZiverter Sprüche konnten hier wegeu ihres derbeu Inhaltes nicht aufgenommen werden. Bezüglich solchen Stosses möchte ich hiemit anregen^ ihn ebenso gewissenhaft zn sammeln, wie das andere heimatkund- liche Material und ihn. im Archiv des historischen Vereins zn verwahren, damit Forscher ihn dort benützen- können. Eine allzu große Ängstlichkeit beim Ausscheiden vom Drucke halte ich übrigens- nicht angebracht. Manche der hier aufgenommenen Sprüche kommen in gleicher- oder ähnlicher Form auch in Deutschland und wohl auch in Vor-- arlverg nnd der Schweiz vor. Ein Teil dieser kann schon lange über das ganze Gebiet der alemannischen Mundarten verbreitet sein; dann darf aber mich nicht übersehen werden, daß in den?
        

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