— 45 — das Kloster habe aber, diesen Eingriff wider seine Rechte nach- vrücklich abgewiesen. Früher seien diese Rechte nie angefachten worden. Es sei nach Allem klar, daß daS Kloster PsäferS, welchem die Kollatnr der Pfarrei Eschen zustehe, einen Pfarrherrn zu er- nennen und zu präsentieren das Recht habe, daß es aber zugleich dem regierenden LandcSherrn „zn nachbarlich gebührender Ver- ständnis und Respekt? wegen" denselben schriftlich namhaft mache. 1753 März oder April. Abschrift eines Schreibens des Gotteshauses Pfäsers >au deu Land es Herrn, iu welchem Pfäfers das Koilatnr- recht zu Escheu absolut und independent mit allen Immunitäten anspricht und sich aber verpflichtet, bei neuer Denomination eiue? Pfarrers schriftliche Anzeige zu macheu. Die historischeil Beweise für das freie Koilaturrecht werden dann geordnet vorgeführt. Dieselben sind bereits in dein „Ent- wurfe einer Beantwortung Vaduzischer Einlagen u,cl lüvllntnrcun in Escheu" vvm März 1753 enthalten, 1.753 April 11. Laudvvgt Grillvt schreibt an den Fürstabt vvn Pfäfers, daß von Wien in der Angelegenheit der Obsignativn in Eschen noch keine Entschließung eingetroffen sei. Er habe zur Vermeidung von Schaden'inzwischen verfügt, daß da? Nötige in Eschen geschehe. Original-Papier. 1753 Juli 9. (Wien.) F ü r st IosesWenzclv o nLie ch tenstei n richtet ein Schreiben 
    

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