vom Gotteshaus Pfäfers präsentierte Pfarrer vou Escheu vor Autritt des Amtes sich der Herrschaft vorstellen. Sei derselbe mm der Herrschaft 
„annemblich", so habe es dabei sein Bewenden; wenn nicht, so 
soll die Herrschaft die Gründe schriftlich dem Bischöfe mitteilen, welcher dann hierüber zn erkennen habe, ob er ihm die Investitur erteile» wolle. Auf diese Weise köuucn weitere Miß- Helligkeiten vermieden werden. 1K87 Jänner 20. (N'cudelu.) Graf Jakob Hannibal von Hohenems schreibt dem Abt von Psäfcrs, er habe soeben erfahren, daß Pfarrer Notmeier iu Eschen 
gestorben sei. Er wolle daher den Pfarrer von Mauren Johannes Geyer für die Pfarrei Eschen empfehlen nnd hoffe keine Fehlbitte zu tun, da Geyer überall 
beliebt sei und dieses Schreiben auch sein „erstes pstitnm" sei. Origiual-Papicr. 1K87 Jänner 23. (Vadnz.) Gras Jakob Hannibal vvn Hohenems schreibt nochmals- an den AbtvvnPfäfer s. Er habe vom Statthalter des Klosters vernommen, daß der Abt schon vor Jahren einem anderen die Pfarrei Eschen versprochen habe. Dessen ungeachtet wiederhole er nuu sein Ansuchen, den Pfarrer Joh. Geyer in Mauren vor- zuziehen und mit der Pfarrei Eschen zn belehnen. Original-Papier mit dein kleinen hohenems. Bricssiegcl. 1?>err Graf hab zu Chur vor dem Bischof müssen nachgeben den 12. Mai 1687". Original-Papier. Graf Hannibal hatte den Anspruch erhoben, bei Wiederbe- sctzung der Pfarrei zu Eschen den neu erwählten Psarrcr Kaspar Zeller zu präsentieren, wogegen das Kloster Pfäfers Einspruch erhob.
        

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