1VK« Dezember 29, (Vaduz,) Landvogt Joh. Käberle schreibt au deu Domherr Souder- egg er iil Chur, daß wider Erwarten anstatt des vvn der Herrschaft vorgeschlagenen Jvhann Frick nnn Rvtmeier znm Pfarrer vvn Eschen ernannt wvrden sei und zivar im Gegensatze mit der im Urbar enthaltenen Bestimmung, wonach dem Prälaten vvn Pfäfers die Kvllatnr zustehe, „aber mit Wissen nnd Einwilligung" des Landesherrn, Er hoffe daher, daß dem Wunsche der Herr- schaft eutsprochcu werde, Origiual-Papicr, 1KV« Dezember 30, (Chur,) Bischof Ulrich von Chur übersendet daS Schreiben des Land vogtes Käberlc vom 29. Dez, 1666 an den Abt von Pfäfers und ersucht bezüglich der Frage der Besetzung von der Pfarrei Eschen um eine schriftliche Antwort. Er werde dann nicht ermangeln, dieselbe auch der Frau Gräfin in Vaduz zu übermacheu. Original-Papier. Jänner 2. (PfäferS.) Der Abt von 
Psäfers schreibt dem Bischof vou Chur, daß der als Pfarrer vou Eschen bestellte Rotmeier ein in seder Beziehung tüchtiger 
Priester sei. Die vom Landvogt Käberlc an- gezogeue Stelle des Urbars, wonach der jeweilige Landesherr bei Besetzung derPfründe verständigt und um seine Einwilligung gebeten werden müsse, 
sei nirgends in den Klosterarchivaktcn zn finden. 
Bisher sei dieses Einwilligungsrecht auch noch nie bean- sprucht wvrdeu. Er müsse 
sich daher bis auf Weiteres au die bisherige Uebuug halten, um keine Rechte zn vergeben. Alte Abschrift. 1KK7 Jänner 26. (Vaduz.) Laudvvgt Johann Käberle schreibt dein Abt von Pfäfers, daß „zur Kontestierung gueter Nachbarschast" Rvtmeier als Psarrer vvn Eschen anerkannt werde, ivenu da? Gotteshans Pfäfers nachträglich den Konsens der gnädigen Herrschaft an- suche. Ferner hofse mau, daß mm Iohauu Frick die vakiereude Psarrei Niltcrs, bekomme. Origiual-Papicr. 16K7 Dezember 18. Vvn der Kanzlei Feldkirch wird anf Ansuchen dcS Pfarrers Rotmeier in Eschen bezeugt, daß die Frau Gräfin ihn als Pfarrer von Eschen bis zum Austrag der zwischen dem Gotteshaus Pfäfers uud der Herrschaft bestehenden Streitigkeit gedulde. Origiual-Papicr mit dem Siegel der Stadt Feldkirch. Vermutlich 16«7. „Projekt." Bischof Ulrich schlägt vor, es solle jeweils der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.