rivn Schellenberg iin Stifte Pfäfers das Edelamt eines Mnnd- schenkeil und im Jahre 1329 >var Adalbert von Schellenberg fclbst Kapitnlar und Administrator zu Pfäfers. Im Jahre 1331 wurde die Pfarrvfruud Eschen dem Kloster Pfäfers auch vom Papste bestätigt. So kam also die Pfarrpfrund Eschen mit den damit verbundenen Zeheutgerechtigkeiten an das Stift Pfäfers und blieb dabei bis zu der im Jahre 1838 erfolgten Aufhebung des Klosters. Eine größere Anzahl von E s ch nerSchrifte n u n d Ur- kunden, welche im Klosterarch iv von Pfäfers sich be- funden hatten, ivurdeu im Jahre 1842 von der Regierung von St. Gallen dem fürstlichen Obemmte in Vaduz übermittelt unter Beilage eines vom StiftSarchivar Carl Wegelin') ange- fertigten Urkuudenverzeichnisses. Eine Veröffentlichung dieser für die Geschichte der Pfarrei Eschen immerhin recht bemerkungswerten Urkunden oder von Auszügen derselben hat bis jetzt nicht statt- gefunden. Die Urkunden (118 an der Zahl) befinden sich in unserem Rcgierungsarchiv und ivurdeu mir zur Anfertigung der Regesten überlassen. Die entsprechenden Auszüge lauten wie folgt: 13NS Sept. 22. Kloster Pfäfers. Swiggervon Schellenberg vermacht zu seinen: und seiner Frau Seelenheil dem Kloster Pfäfers seinen Hof i in Ober- dorf zn Manren. Doch bedingte er sich für die Zeit seines nnd seiner Fran Lebens eine jährliche Rente (Leibgeding) aus, die auS 6 Malter Korn bestehen sollte. Bei dieser Vergabung waren außer deu Klostcrherreu anwesend: Heinrich v. Schellenberg (wahr- scheinlich ein Neffe von Swigger), Johannes v. Triefen, der Pfarrer von Mauren, der Pfarrvikar von Manren u. a. — Swigger siegelt. Rundes Siegel in grau-gelbem Wachs mit 3eckigem Wap- penschild (2 Querbalken). Umschrift Ln-iZe-ri cls Lonslls. ... Original-Perg. Vollständige Wiedergabe dieser Urkunde in den „Regesten zur Geschichte der Herren von Schcllenberg", von I. B. Büchcl, 1. Jahrb. des bist. Vereins für das F. L., S.' 206 ff. Reg.-Nr. 104, VII. Jahrb., S. 55 — Bergt, auch Kaiser S. 159, welcher erwähnt, daß im Jahr 1016 das Kloster Petcrshauscn (chemal. Bencdik- tinerabtei in Konstanz) einen Hof in Eschen hatte. Anch St. Gallen besaß einen Hof in Eschen. Der übrige sehr reiche Urkuudcnvorrat des Klosterarchivs wurde von Wegelin unter dem Titel „Regesten des Klosters Pfcisers" in einem eigenen Werke herausgegeben.
        

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