— 15 tag bis Ostern 50 Fische zu liefern, nach Martini aber durch 20 Tage alle, die sie fangen konnten. In Sargans hatte Konstantins das Lehen mit einem kleinen Weingärtchen nnd Gütern zn Filters und anderswo. Leibeigene hatte er keine. Er war Verwalter 
des Schlosses Castelmnr in Bergell. Auch d.ie Kirche von Sargans mit dem Zehnten war königlich. Nun kam die Kvmmissivn nach Maienfeld (I^upiiiunr). Auch hier war ein Herrenhof mit 280 Juchart Ackerland, 140 Fudern Heu, 100 Fudern Wein, 17 Bauernhöfen, 3 Alpen, 1 Mühle. Ein Gerhardus hatte 3 Höfe, Silvanus, Balerius und Vigilins je 1, eine Berentrada 8 Höfe nnd die Winzer 6. Anch die Kirche mit dein Zehnten gehörte dem König, ebenso der Zehnte von Fläsch mit der Kapelle des hl. Luzius auf St. Luzi- steig. Diese Kapelle wurde später Pfarrkirche für die Walliser, die nach Lida, Guscha, Rofels, Stürfis u. a. O. eingewandert waren. Die Seelsorge scheint das Kloster Pfäfers besorgt zu haben bis zur Reformation. In Fläsch wurde auch der Schisszoll eingehoben. Nun kam die Kommission über die Luziensteig nach 
Balzers (?u!g,Ml6s). Der Hos in Balzcrs war kein Herrenhof. Doch gehörten zu deinselbeu 100 Juchart Ackerland, Wiesen mit 100 Fuder Heu,/ Weinberge für 10 Fuhren Wein, 4 Bauernhöfe, 3 Alpen, 2 Mühlen, ein guter Wald nnd zwei Kirchen mit dem Zehnten vom Hofe selbst.. Das alles war einein Paldnin zn Lehen gegeben. Der Jäger hatte einen Bauernhof. Dieser Haupthof mit den 4 Bauernhöfen und den dazu ge- hörigen Gütern bildete später die Herrschaft Gutenberg. Zur kaiserloseu Zeit wareu sie in den Händen derer v. Frauen- bcrg, die das kleine Gebiet zur reichsunmittetbaren Herrschaft machten. Im Jahre 1314 kam es aber in den Besitz der Herzoge von Österreich, die einen Teil davon samt der Burg im Jahre 1820 an die Gemeinde Balzers verkauften. Ein Teil der Güter aber waren im Jahre 1474 als Erblehcn an verschiedene Lehenlcnte verliehen worden, zum größereu Teil an die Wolfinger und blieben als Erblehen iu deren Besitz bis vor einigen Jahreil, da sie an die Lehenleute, verkauft wurden. Das Nähere ist ausgeführt iu meiner Geschichte von Gutenberg im Jahrbuch vvn 1914. Die-
        

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