- 106 - „Das wär' noch! So was nur zu denken! So hätten wir umsonst die Müh', Wir smnmelteu uicht zum Berschenkein Wer Beeren 
null, selbst hole sie!" Sie sprachens zn der Lieben Franen, Doch die erstrahlt im Himmelsschein, Den Sterblichen nicht anzuschauen, Uud spricht: „Ihr habt eiu Herz vou Stein! Deu Festtag habt ihr mir geschändet, Verachtet anch mein mildes Fleh'n. Drnm sollt ihr, ewig unverwendet, Zu Felsen hier 
versteinert steh'n!" Und trauernd nach so fernen Tagen Am Rhein, im schönen Alpenlnnd, Drei Felsen hoch zum Himmel rageu: „Drei Schwestern" sind sie noch genannt, 2. St. Throdnl, 
der Pntron der Wulliser. Nach der Legende bekam 
der hl, Thevdnl, der erste Bischof von WalliS, vom Papste z» Rom eine Glocke znm Geschenke, Unvermögend, dnrch menschliche Hilfe dieselbe sortznbringen, zwang er deu Teufel, den er auS einem Besessenen nnsgetriebcn hatte, die Glocke über die Alpen nach der Bischofstadt Sitten zn tragen. In der Kapelle ans Masescha befindet sich in dem linken Seitenattare eiu Gemälde, daS deu hl, Bischof darstellt, uud uebeu 
ihm ist eiu Teusel, der eine Glocke trägt, die ihm recht schwer zu werden scheint, indem sie ihm den Kopf herabdrückt, 6. Der DUrse vou Gnflino. Ans Triesenberg, am Gelände von Silum, wo der Knlin den Übergang ins Saminntnl vermittelt, liegt Guflina, Dvrt wohnte vvr vielen Jahren ein Mann von Riesengestalt, Seine Stärke erprobte er au Tauucu vou beträchtlicher Größe, die er leicht entwurzelte uud mit der Handfläche spielend entastete. Droben an der Silumer Bergspitze wölbt sich eiu schrosser Fclseu- 'haug, uud tief hiueiu geht eine Höhle, Da driuueu hauste eiu Lindwurm vvn schrecklicher Gestatt, beflügelt, am Haupte Höruer
        

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