— 100 - Komm' herauf, mein Junge, komm' herauf zu uur I', Gar königlich 
lohu' ich es dir. Hier oben ruh'u Schätze,, es funkelt Gestein; Komm' heranf, komm' herauf, uud alle sind dein! Es Hort es eiu Knabe, geht träumend einher, Die Brust voller 
Zweifel, so baug 
uud so schwer. Er geht, nnd er kommt nnd muß wiederum geh'n; Mein armer Junge, 
nnn ist eS gescheh'n, O, kennst dn sie nicht, die gvldlockige Maid, Die oben erthronet im Pnrvnrgeschmeid, Erlösung erharrend schon tausend Jahr? , Willst du etwa sein, was keiner noch war? Komm' her, mein Junge, komm' tanz' mit mir! Gar königlich lohne ich eS dir, , Jedoch meine 
Angen sind Pseile 
von Gist Durchbohren mein Herz auch, wenn einer dich trifft. Schon hört ervdas Rauschen vom Pnrvnrgewand,. Schon fühlt er erstarrend die eisige Hand Und sieht eine 
Riesin sich, niedcrncigen Und singend ihn schwingen in glühendem Reigen, Da hält ihn der Göttlichen Zauber umfangen, Die goldenen Stränge, die rosigen Wangen, Ein' Blick nur, dn holde, eiu eiuzigcr Blick! , O! surchtbarcS Auge! — 
Tot sinkt er zurück, DaS 
Bild ist dahin. Der Wind strich die Mauern Und trug mit sich fort das Wehklagen nnd Trauern, O Kiud deS TodeS, wie jeder uoch war! L Ärmste der Armen, noch sünfhnndert Jahr! 10. Die Grnye bei St. KutlM-iim-Dnninen. Nach der Sage war man übereingekommen, den Grenz- stein dvrt zn setzen, wo ein Balzner uud eiu Büuduer, 
die sich gleichzeitig der eine vou BalzerS, der andere von Maienfeld auf den Weg machten, eiunuder begegnen würden, Anf der 
Lnzien- steig trafen > sie zusammen, wo, denn anch der Grenzstein gesetzt werden sollte. Der Bündncr war aber damit nicht einverstan-- den nnd der Liechtensteiner 
ließ sich nach weiteren Nerhaudlungcir
        

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