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mit Asche gut zugedeckt, also daß nirgends eine Kohle durch 
die Asche reichte. So blieben diese verdeckteu Kohlen durch lange Zeit hindurch glühend nnd wurden später znr Anfachnng des FeucrS benutzt. Verglühten einem die Kohlen dennoch, so hotte mau aus der Rachbarhüttc eiueu Feuerbraud — so uauute mau eiueu Prügel, der am eiueu Ende angebräunt und feurig war — uud fachte mittels dieses Feuerbraudes das Feuer au. 5>N5 „Ave Mnrm" im Gebirge; eiu alter Alpsegeu, deu der Seim vou hoher Alp herab am Abend iu die Weite rust. Dieser schöne, alte Branch, ein Stück echter, sinniger Volkspoesie, hat sich bis jetzt — wenigstens noch in einzelnen Alpen — bei nnS erhalten. Oho! Oho! Ave! Ave Maria! Gott Vater, der Schöpfer vou Himmel und Erd', Beschirm' uusreu Riug, behüt' unsre Herd'! Unsre liebe Frau mit ihrem Kiud Breite deu Schntzmautcl über Alp und Gesind'! Sankt Petrus, der Wächter au der HimmetSpfort', Schütz' uuS vor Raubtieren! Sei unser Hort! Bann' dem Bären den Tatzen, dem Wols den Fang, Verschließ' den, Lnchs den Zahn, dem Stein den Gang, Sperr' der Leuc die Bahn, dem Wurm deu Schweiß . Zcrtret' dem Raben deu Schnabel, die Krallen dem Greif! Sankt Thcvdnl, heiliger Schutzpatron, Bitt für nnS bei Gott am Himinelsthron! Sankt Sebastian, hör' unser Bitten und Fleh'n, Laß kciu Unglück zu Holz, uoch zu Fels geschehn! Scmkt Cypriau, Fürbitter iu aller Not, Bewahr nns vor Einfall und jähein Tod; Sankt Weudeliu, du Heiliger mit dem Hirteustab, Recht wende nnd weise dn unsere Hab! Lieber Sankt Veit, weck' nns ans znr rechten Zeit! Behüt' nnS Gott in unserm Tal, Allhier und überall! Das geschehe im Namen der heiligsten Dreifaltigkeit,
        

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