— 11 — einhelliglich mit guter zitlicher und williger Vorbetrachtung dein Erberen Werlin Rassum, unserm aigen Mann ab dem Eschi- nerberg,- allen sinen Erben und nachkommen Recht und Redlichen ze einem Stätten Ewigen erblehen und nach Erblehens Rechte geliehen und verliehen haben , . Unsere aigen Hofstatt daselbs an dem Eschinerberg zu Muren gelegen. Stoßt obna an des bemelten Werlin Rassunen gut,, unda an St. Peters Weeg, vorna an die Landstraß und hinda an St. Peters gut, mit gründ, mit gräte, mit Wunn, mit Waide, mit gengen, Stegen mnd Wegen und nemlich mit allen Jru Rechten und Zugehörungen und be- suuder och für ledig, los und gegen allermenglich unbekümbert, also daß der ietzt genannt Werlin Rassun, all sine Erben und nachkommen die obgenannte Hofstatt in iren berürten Markhen Nu hinauthin innemen, innehaben, die buwen, bruchen, nuzen, messen, besezeu, entsezen, versezen, verkaufen und gewaltiglich ihren nuz und frommen damit handeln, schaffen, thun und kau- fen Sollent und mugend, als mit anderm irem gut,-wie denne dies uinb soliche Erblehen her kommen und von alter her-ge- wohnlichen ist. Und Sollend darumbe uus baideu, allen unsern Erben und nachkommen Nu hiefür alle Jaur yärlichen uud och iegliches Jaures allein und besunder alliveeg uf St. Martinstag oder vier zehen tag davor oder dar nach ungevarlich zu rechten Erblehen Zins ain Viertel guts- lutres Waissen Veldtkircher inesses Zu unserir Handen und gemalte Zinsen, geben und ant- ivurten vne alle intrag. Wan, welches Jaurs uns aber Solicher Zinse Järlichen nicht geben wurde in der Wyse als vorstätt, So ist uns, allen unsern Erben und nach kommen die vorge- nannt Hofstatt gänzlichen widerum Zins vellig worden. Und darumbe habend wir von Jine als gar und bcrait zu unsern Handen in genominen uud zu rechtem Ehrschatze drü Pfund Pfenning C. M. Samstag nach St. Jörgen tag 1469. Dieser Hof kam später in den Besitz einer Familie Glarner und ivurde darum Glarnerhof genannt. , Anton Busenet 
zu Tisis im Heiligkreuz und seine Frau Elisa- beth Mcijer nahmen einen Ulrich Glarner auf Lebenszeit in Verpfle- gung an als Pfründner. Dafür verschrieb er ihnen am 4. Jän. 1593 alle seine Güter und seine ganze Habe, auf deuen jedoch 900 fl Schul- den hafteten und von denen den nächsten Erben Glaruers nach
        

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