— 67 — nung und Verwendung aller Nutzungen des Gemeindegutes — auch des ,Bauwaldes — Klage geführt. Die Hofkanzlei wies die Klage ab, und die Regierung belegte die Kläger mit eiuer Strafe von 15 Gulden, weil sie sich beleidigender Ausdrücke gegen sie bedient hatten, 18KK. Okt, 8. Die Gemeinde Mauren teilt dem Land- gerichte mit, daß sie einen ob den Maurer Wiesen, der Maurer Reute und ob dem Gcnnpriner Gemeindewald gelegenen 
soge- nannten Bauwald im Gesamtflächenraum von 77,060 Quadrat- Klaftern besitzt, welcher iu 55 Parzellen zu je 800 Klaftern und 55 Parzellen zu 600 Klaftern abgeteilt sei, und wovon-die 111 alten, vor der 1861er Conskription bestandenen Hausnummern und zwar immer je zwei solche Hausnummern an je einer Parzelle von 800 Klaftern im sogenannten Vvrderwalde und an einer Parzelle von 600 Klaftern im Hinterwald gemeinschaftlich Holzungs- oder Nutzungsrecht haben. Der Realwert sei 8800 fl. Es wird ersucht, diesen Wald auf den Namen der Gemeinde in das Maurer Hausgrundbuch einzutragen und die atzuugs- bercchtigte Hausnummer mit den diesen zustehenden Parzellen- nummern. 18K8. August 4, Die Regierung bewilliget das Über- einkommen der Gemeinde, daß bei eintretenden Feuersbrünsten keiner der 111 Bezugsberechtigten zur unentgeltichen Abgabe von Bauholz an die Verunglückten verpflichtet sein soll, und daß aus dem Bauivald auch schlagfertiges Holz an Bürger der Gemeinde verkauft werden dürfe. XX, Urkunden betreffend die Mühle in Schnnnmnld. 1KI.3. Mai 15, Ich Andreas Knabenknecht als Vogt Simon Kremels Kindern, Balthasar und Anderesen, und damit ich Georg Senti, Müller in der Schaamnühle, in der Herrschaft Schellenberg^: bekennen mit diesem Brief, als der wohlgeborne Herr Herr Sigmund von Brcmdiß Freyherr sel. Gedächtnisses, unseren Vor- fahren die Mühle im Schaanwald zu .einem rechten Erblehcn
        

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