— 65 - der Züger übergehen, und nur mit den Häusern als- untrennbar beräußerlich sind, so gehen auch die Familien- steile als Eigentum an die nichtbehnusten Bürgersamilien mit .der Beschränkung über> daß sie bei der Familie so> lange als unveräußerliches und mnverschuldbares Gut zu . bleiben haben, bis die Familie ein Haus sich gebaut hat,, zu dem die Teilung geschrieben werden kann. . ^cl, 6. Diese Teile sollen auf Ausländer nie übergehen; sie sind- unter keinem Rechtstitel veräußerlich, gehen in Sterb- fällen nur in gesetzlicher Erbfolge auf die nächsten Erben im Lande über. Diese Teile können eben so wenig, als ihre Früchte mit Privatexekutionen belegt, noch in Konkursmassen bezogen werden. /^cl. 7. Züger, welche die Familien-, die Haus- und die Fall- teilung beziehen, haben die vollen Gemeindelastcn zn tragen, jene, welche nur die Familien- und Falltcilc be- ziehen, haben die halben Gemeindelasten zu tragen und die, welche uur die Falltcile beziehen, haben ein Drittel zu tragen. Vaduz, den 16. August 1845. Menzinger, Landvogt. 1847. Nov. 29. Das - Oberamt schreibt an die Gemeinde Mauren: 1. Vom minder kulturfähigen Rictbodcn soll ein Be- zirk als Weideland' für alle Viehhälter vvn der Verteilung aus- geschlossen werden. 2. Es ist für jeden ausgeteilten Gemeinde- teil ein Einkaufspreis zur Deckung der Gemeindeschulden^ fest- zusetzen. 3. Es ist eine jährliche Abgabe an die Gemeindekasse zu bedingen. 1848. Mai 7. T eiln u gspro to koll, welches wegen dem Teilungsboden der Gemeinde, wie am 4. Mai 1845 die Mehrheit zur Aufteilung einstimmte nnd durch die fürstliche Hofkanzlei unterm 18^ Nov. 1847 nach den eingelegten Beschwer- den der Aufteilungsbescheid erledigt würde. 1. Es solleir soviele Teile als bürgerliche Familien in der Gc-^ meinde bestehen, von der ersten Klasse besten Bodens 409 Klafter ausgemessen und durch das Los geteilt werden und- sollen zu deu bestehenden asten und neuen Häuseru zugeschrie- ben werden. Bei jenen Familien, welche kein Haus habem
        

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