— 60 - Bittsteller für den Theologen war sein Großvater Meßner Josef Biedermann, Unterschrieben haben die Urkunde der Richter Andreas Öhri, der Säckelmeistcr Joh, Jak, Kaiser/ die Geschwor- nen nnd'98 andere Bürger. Drei, die ihren Namen uicht schreiben konnten, machten ihr Hauszeichen, 
- 1822. Immer 22. Nach langjährigem Streit zwischen Mauren einerseits und Eschen-Gamvrin anderseits wegen des Holzrechtes im Bauwald'wählte man auf Antrag des Land- vogts Schuppler ein Schiedsgericht zur Teilung des Waldes. Als Schiedsrichter wurden erbeten der Balzner Richter Alt-Landammcmn Franz Anton Frick, der Feldkircher Bürger Jgnaz Zimmermann und der fürstl. Jäger Joh. Ant, Pfiffner, Diese grenzten das Waldgebiet ab und teilten jeder der beiden Parteien ihren Anteil an Holz zu. Das Weidrecht blieb jedoch beiden gemeinsam. Beide Par- teien 
erklärten sich vollkommen befriedigt. 1827. Jänner 2, Die Regierung (Schuppler) bewilliget der Gemeinde Mauren, cm Stück Wald aus dem Bauwald ob der Maurer Nüttc einzulegen. Die Gemeinde mit Richter Michael Marxer an der Spitze hatten unterm 21. Dezember 1826 darnm ersncht. 1828. Febr, 26, Gemeindcbeschluß betreff, den Bauwnld. Weil der Bauwald zum Bauen verordnet ist, wollen wir ihn noch zum Bauen bei den Hausnummern beibehalten. Kein Bürger darf daraus Holz verkaufen noch auf andere Weise daraus hauen oder nehmen, als zum notwendigen Bauen oder zn Schindeln und Stickcln, auch zum notwendigen Brenn- holz, nebst dem Bcrgholz auch noch zur Zäunung, Wann ein Bürger vom andern ein oder mehrere Banm- stumpen abkaufen will, so kann er ihm geben, aber nur iveuu der Käufer in seiner eigenen Waldung kein brauchbares Holz mehr hat. Aber wenu ein Fremder eiue Hausnummer sollte au sich ziehen, oder im Konkurs bekommen, so soll keiner sich unter- stehen, einen Stumpeu daraus zu hnueu oder zu verknusen, sondern nur zu dein Hans verwenden. Kein Bürger darf die Waldung, welche zum Hause geteilt ist, weder verhandeln, noch
        

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