— 31 — Im Jahre 1841 kam der tatkräftigste unserer Richter, Andreas Kieber, an die Reihe. Unter ihm wurden Kirche und Schulhaus gebaut und die neuen Glocken angeschafft und in der letzten Periode seiner Amtstätigkeit (1857—1861) auch die bequeme Verbindungsstraße zwischen Gänsenbach und Freiendvrf durch das „Pritschle" erstellt. Richter Kieber war ein redlich denkender, sparsamer, streng konservativer Mann, bisweilen wohl etwas eigensinnig. Er trat jenen Gemeindebürgern, die im Jahre 1848 ihrem Freiheitsdrangs gar zu ungebührlich Aus- druck gaben, energisch entgegen, weshalb ihm von jenen Leuten einmal die Fenster eingeworfen und auch anderweitiger Schaden zugefügt wurde. Kieber war Ortsrichter durch 4 Perioden. In der ersten Periode des auf Grund der neuen Verfassung gewähl- ten Landtages war er auch dessen Mitglied. Andere Richter- waren noch: Altlehrer Jakob Meier (1844 bis. 1847), Jakob Matt. (1848. bis 4'851 und 1861 bis 1864), Eustachius Mündle (1854 bis 1857) und Franz Kaiser (1864 bis 1867). - . - , . ^ - .. . .,' 
... ^X'I- .. " ' ' Wer den OtlM Der / größte .Teil des: .in Mauren , liegenden Rietbodcns war vor. Zeiten Allmemd. Nur der? Pritschen, das.Untermahd, das Langmahd, die Birken, das Wiesenels, das Mühlemahd und das Egetmahd, waren Privateigentum. ... ... ^. . ^ Ein sehr beschränktes Privateigentum, bildete das sogenannte Stegenmühdle> Dort hatte das Vieh den ganzen Sommer hin- durch das. .Trattr.esht,..und .der. Besitzer konnte nur. das Herbst- gras mähen. ..5 .... . ! > . > . , . Die anderen Bezirke hieß inan Maiengüter, weil sie von der Gemeinde bis Ende Mai und. .dann wieder.von Mitte. August an als Weide, benutzt wurden. Zum Nennhof, zum Weinzierler- hof,., zum Priorat St, Johann und.dem Landesherrn gehörten auch einzelne. Parzellen., .Von, allem.: Boden in der. Gemeinde ist der TorfbodM verhältnismäßig ^ .am ..höchsten .im Preise ge- stiegen, .,Das. Torfstechen, und...der Kartofselbau..konnten?in den Maiengütern.iN'.st geschehen,..als die Viehweide daselbst aufhörte..
        

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