- 30 — an entsprechender Kleidung; manche bekamen auch kein warmes Mittagessen. Es gab viele Absenzem Daher Lehrpersvnen und Schulbehördc das Ansuchen der Schacmwaldncr unterstützten. So inußte die Gemeinde sich zum Bau eines Schulhauses in Schaanwald herbeilassen. Das Land leistete 20 Prozent der Baukosten, 
der Fürst 600 fl; die Bewohner von Schaanwald leisteten sehr viele Fronarbeiten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 10,200 fl. Am 22. Oktober 1898 fand die Einweihung des neuen Gebäudes statt unter Beteiligung der f. Regierung, der Gemeindevertretung und vielen Volkes. XVI. Wer die „Richter". Der letzte Landammcmn der ehemaligen Herrschaft Schellen- berg war ein Bürger von Mauren namens Johann Frick, wohn- hast aus Berg. Von da an ging ein großer Teil der Befug- uisse der Landammänncr an die „Richter" über. Jede Gemeinde hatte für sich einen Richter zu wcihlcu, der aber von dem Oberamte zu Vaduz die Bestätigung einholen mußte. Neben dem Richter fungierten als Gemeindebeamte noch der Säckelmeistcr und vier Geschworne. Von den letzteren hatte jeder einen Teil der Gemeinde unter sich. . Sie hatten die Lente ihres Bezirkes für die Ge- meindewerke einzuberufen und dabei zu beaufsichtigen uud man- ches zu besorgen, was jetzt den Gemeindeweibeln obliegt. Der Säckelmeister hatte das Kassawesen- unter sich und ivurde vom Richter mit den Geschwornen in wichtigeren Angelegenheiten als Berater beigezogen. Im Jahre 1809 war Mathias Marxer Ortsrichter. Ein von ihm verfaßtes Schriftstück beweist, daß er" eine gute Schule durchgemacht haben muß. Mathias Marxcr hatte durch drei Perioden sein Amt verwaltet. Sein Nachfolger' ivar Thomas Kieber.- Er war vorher Sückelmeister ^ gewesen. Richter war er in zwei Perioden von 1812-bis 1818. ... ' > '5 ' ' Auf ihn folgte Andreas Öhri auf-dem'Rennhof' für zwei Perioden.' Nach ihm erscheint Michael Marxer, der fürstliche Torkelmeister, von 1824 bis 1830 als ^ Ortsrichter: Im Jahre 1838 ivar Joh. Georg Öhri Richter. - ' , ' > > . .
        

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