Vetter, in Pfruudsweise in den orden geben haben, und dein Huse ze Veldkirch des jetzt gedachten ordens Sant Johansen lind des spitals von Jerusalem Willekhlich und aigentlich ufgeben habent. Und darumb entziehent >vür nns und haben uns loillekhlich cntzigen für uns und für unser Erben aller der Recht, Vorde- rung und ansprach, so >vür ze deinselben Hof ze Schan und In seinen Zu gehörden Immer gehaben oder gewinnen möchten. Wann wenne derselb Ulrich v. Aspermont, unser Vetter, von diser Welt geschaiden, so soll demselben Huse ze Veldkirch der Ehebenannt Hof zu Schan init allen seinen Zugehörden gar nnd aigentlich gefallen seyn. Deß zu einem Waren urkhuud habent ivür diesen Brief geben mit unsern aignen Jnsiglen versiglet, der geben ist an Hilarjeu tag, da man zalt vonn Gottes geburth dreyzehen hundert Jar, darnach in dem siben und vierzigsten Jar. Diesen Hof hatte später eine Familie Spiegel zu Lehen, weshalb er den Naineu „Spicgelhof" erhielt. Der Lehenrevers datiert von anno 1474 Dez. 21. Hans Spiegel zu Schaan bekennt darin, daß er mit Hand des frommen und weisen Landmnmaüns Hans Frick sich und seinen Erben von dem ehrwürdigen Herrn Bruder Konrad v. Wähingen, St. Johanusordens Komthur zu Tobel und Veld- kirch zu einein einigen Erblehen empfangen habe den Hof zu Schaan mit allen Leuten- und Gütern, wie er ihn schon etliche Jahr innegehabt hat. Doch war davon ausgenommen das Hof- stättli, auch zu Schan gelegen, das Heinrich Schierser inne hatte. Der jährliche Lehenzins bestand in 8 Schüsseln guten Waizen und zwei Hennen, oder in Jahren des Mißwuchses das entsprechende Geld. Am 16. August 1639 übertrug der Abt Dominikus von Weingarten an Mathys Rheinberger, Adam Lampart, Kaspar Fuetschcr, Hans Lampart und Hans Maiers Erben zu Vaduz uud Schaan zu einem einigen Erblehen den Hof zu Schaan samt Gütern. Die Hofstatt grenzte an Pfarrhof, Dorfgasse, Frühmeßgut nnd an Landammcmn Walsers Haus und Hofstatt/ Zum Hofe ge- hörten: 10 Äcker, 3 Bündten, 5 Wiesen, 1 Weinberg in der Rösch und ein Riet. Der Lehenzins war derselbe geblieben wie anno 1474. Die Güter lagen in folgenden Fluren: Wislabulf,
        

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