— 20 — .Die Leheuträger mußten „dir Lehengüter mit' ihrem selbst eigenen Leib Jnn huebers Weise Jnnhaben, besizen, bauen, brauchen, nuzen und niessen,' nNd dise in ein- und anderem nn aller dcro. zugehördt in guthen, ivesentlichen Bauen uud Ehreu ohn zerschlaizt und ohn zerteilt haben nnd Halten, nvch auch darauß oder darvvn lveder Hc>v, Stro, uoch anderes nichtzit hin- leichcn,. verendern, versezen, . verschenkhen, vertauschen oder ver- knusen keineswegs." . . ' Die Zins- und Huobgült lvar alljährlich aus St. MartinS- tag abzutragen. Im Falle der Vernachlässigung der Güter nnd der Zahlung oder des Todes eines Lehenträgers siel das Lehen an das Kloster zurück. Anno 1621. Georg Grav zu Mauren, Lehenmann des Klosters, war" in Bezug auf Instandhaltung der Güter und Be- zahlung des Lehenzinses so nachlässig gewesen, daß das Kloster ihm das Lehen abnehmen wollte. Er. beschivvr das Kloster um Gottcswillen, man möge in diesen schweren uud teureu Zeiten die zur Erhaltung seiner Familie notwendigen Güter nicht entziehen und es noch ein Jahr mit ihm versuchen. Der Prior ging darauf ein. Der Lehenmann mußte aber einen Bürgen stellen. Dieser Bürge >var sein Schiväher Jakob Allgäuer zu Eschen. Der Laudammann Hans'Marxer siegelte diese Urkunde. In Eschen besaß das Johanniterhaus neun Stücke Land, darunter ein Büntlcin zu Müsinen, „auf oaste-llum" genannt, die als lebenslängliche Lehen weggegeben waren. Der Lehen- zins wär 6 Schüssel Waizen, 4 Schüssel Rauhkorn und 5 Fuder Dünger. Im Jahre 1615 erhielten zwei Brüder Marxcr zu Müsinen dieses Lehen. Kehen in Schau». Im Jahre 1347 hatten zwei Ritter von. Aspermont dem Johanniterhause seinen Hof in Schaan übergeben.. Die Urkunde lautet: ' ^ Ich Herr Evcrhart v. Aspermont Ritter und auch Ich Ulrich v. Aspermont sein Bruder, Künden und versehen offenlich all disem bricf allen den,, die Jnn sehent oder hörent lesen, uinb deil Hof zu Scham mit. allen sinen Rechten, 'Zugehörden lind ehaftiunen, den Wür Brüder Ulrichen v. Aspermont, unserm.
        

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