— 19 — Möhrle in, Feldkirch, früher Pfarrer in Mauren, für dieselbe Stiftung 3900 sl mit der Bedingung, daß er die Pfründe erhalte. Die Gemeinde ging einstimmig darauf ein. Sie kaufte den Herrschaftstorkel für 1000 fl und.baute daraus ein Kaplaneihcms. Herr, Möhrle kam schon vor Ausbau des Hauses nach Mauren und nahm ^e! intsrim Wohnung in einem Privathause. Unter dem 24. Nov. 1871 genehmigte das bischöfl. Ordi- nariat die Errichtung der Kaplcmei und die Übernahme derselben durch den neuen Kaplan, - Herrn Martin Möhrle. Der im Jänner 1872 errichtete Psrundbrief erhielt die Bestätigung des. Ordinariats und der Regierung. ^ Herr Martin Möhrle starb schon am 10. August, 4875 nach langer Krankheit. Ihm folgte auf der Pfründe. Franz Josef Marxer von. Mauren. Er war vorher Kap- lan in Gurtnellen (Uri). gewesen. Er stiftete, ein Kapital von 300 fl für eine alle. 10 Jahre zu haltende Mission. Am 17. Juli. 1881 starb der sehr eifrige Priester.am Schlagflusse, der ihn auf. der Kanzel ereilte. , . - . Faustus K.apaul von Chur.war Kaplan von 1881—188.7. Er verließ Mauren und 
begab sich nach Regensburg, wo er als Kaplan an der „Alten Kapelle" angestellt war.und aber auch in der Seelsorgc sehr segensreich wirkte. Er.starb daselbst, im Jahre 1900. ' - Von 1893—1896 war Herr Josef Bühler von Chur. Kap- lan, der dann außer der Diözese eine Stelle annahm. ' In neuester Zeit wirkten als Kapläne kürzere Zeit die HH. Hollweck und Mnhlthaler aus Bayern. Viele Jahre blieb die Pfründe unbesetzt. Gegenwärtiger Inhaber der Pfründe ist Herr I. Hoop. XIV. Aber die Lehen. Der gesamte Lehenzins war 41 Viertel Weizen, 17 Fuder Dünger und 20. Hühner.. : . . Die Lehengüter waren 17 Stücke. Boden; von 15 Äckern ivurde der Erblehenzins (Grundzins) entrichtet, welcher nur. in 5. Vierteln Waizen bestand. ...
        

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