— 18 — gern der Gemeinde vorschußweise zur Abzahlung des ersten Termines der Glockenschuld einbezahlt wurden (1836 Guldeu). 15. Mai 1860. Vertrag mit Gebrüder Graßinaier über Erstel- lung eines Geläutes. 8. August 1860. Die Glocken werden von Weihbischof-Prünster in Feldkirch' geweiht. Da das österr. Ärar, nichts zahlen wollte, legte die Ge- meinde Mauren den österr. Zehentwein unter - Sequester, um sich so bezahlt zu machen. Sie forderte 2628 fl 57 kr. Nach verschiedenen Tagfahrtcn und Schriftwechseln'erging am 23. April 1861 an die Gemeinde von der fürstl. Hofkanzlci das Dekret, das' Gesuch wegen Sequestration des Zehentweins sei abgewiesen. Sieben Jahre später, Februar 1868, ivurde in Liechten- stein das Gesetz erlassen, daß Patronatstreitigkeiten durch eiu Schiedsgericht beizulegen seien. Nun ivurde auch in vorliegen- der Sache ein Schiedsgericht bestellt. Nach längeren Verhand- lungen erklärte das'Ärar sich zu einer Abfindungssumme bereit. Es bot 2500 sl an; aber die Gemeinde verlangte 5000 fl. Später ' reduzierte die Gemeinde ihre Forderung auf 3000 fl, und damit erklärte sich auch da? Ärar schließlich zufrieden. So. endete der Streit und die gesammelten Beträge ivnrden den Leuten zurückgestellt. Das Geläute kam ohne Gtvckenstuhl aus 5211 fl zu stehen. Für die alten Glocken wurden 763 fl in Abzug gebracht/ Der Glockenstuhl kostete 573 fl 41 Kr. Das Geläute wiegt 4843 Pfund uud kostete der Guß per Pfund 1 fl. Der Akkord ist ^8, ^ — I^s-äur Akkord. ' . XIII. Die Kapllmei. Im Jahre 1864 vermachte der Gemeindebürger Johann Kieber zur Stiftung einer Kaplcmci den Betrag von 6847 fl 34 kr. Der Betrag ivurde zinsbringend angelegt. In einem Kodizill zum Testamente überläßt der Stifter das Präsentativnsrecht auf die neue Pfründe der Gemeinde und vermacht der' Pfarrpfründe eine Streuemahd. Im Jahre 1871 übergab der Herr' Benefiziat Martin'
        

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