— 15 — Deputatwein gegeben, werden konnte. Trotzdem erhielten die Maurer, welche, ehe sie wußten, was sie bekämen, sich beschwerde- führend an das Oberamt gewendet hatten, 2 Viertel Baizmost. — Das folgende. Jahr 1766 war wieder ein schlechtes Weinjahr. Vom Fürsten erhielten die Maurer gar nichts und als der Prior ihnen ein Viertel Wein geben ließ, wiesen sie ihn zurück mit dem Bemerken, es sei nicht der Mühe wert, ein Viertel Wein aufzubehalten und das sei kein Trunk für eine Gemeinde! XII. Wer den Kirchenbau. Aus einer Zuschrift des Kreisamtes Bregenz vom 25. April 1835 ist ersichtlich, daß die Kirchenbauangelegenheit von Mauren schon seit 1796 im Zuge war. Zu Anfang des -19. Jahrhun- derts war nun der, Zustand der alten Kirche ein derartiger, daß sich der damalige Pfarrer Lutz und die Gemeindevorstehung alles. Ernstes für die Flüssigmachung des nötigen Geldes für einen Neubau verwenden mußten. Auch der Bischof vou Chur hat sich mit Schreiben vom 10, Oktober 1821 inbetreff dieser Angelegenheit an das fürstliche Oberamt geivendet. Am 15. Oktober ivurde der bauliche Zustand der Kirche amtlich unter- sucht. - Dann ivurde 5 Jahre später (1826) vom Strcißemneister Bachmann in Feldkirch ein Plan zu einem Neubau gemacht. Am 4. Sept. 1827 erfolgte die Erklärung der fürstlichen Domänenverwaltung,, daß sie einen Drittel der Kosten, über- nehme, . 10 Jahre später (1837) ivurde vom Bauinspektor Kugl ein neuer Bauplan im „romanischen" Style angefertigt, nach welchem dann später wirklich gebaut ivurde. Am 4. April-1841 hat das Kreisamt Bregenz mitgeteilt, es sei das österreichische Ärar bereit, die Hälfte der Baukosten zu übernehmen. Ein früher gemachter.Kosteuvoranschlag berech- nete die von den Patronen zu bezahlende Summe auf 10645 fl 18 kr, und die Frondienste wurden mit 5168 fl 23 kr. berechnet. Mittlerweile ivurde aber der bauliche Zustand des^Gebäu- des ein derartiger, daß man darin wegen der Gefahr des Ein- sturzes kaum mehr seines Lebens sicher war. Da entschloß, sich die.
        

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