- 120 - Geist crwidcrte den Grnß nnd es 
stellte sich heraus, daß eS ein Mauu war, der ans der Mühle kam und des „leichtern, Tragens" wegen den leeren Teil des Mehlsackes über den Kaps gehängt hatte. In ähnlichem Verrnf war auch die Straße von Unter- schellenberg nach Mauren, Ein Teil derselben führt durch den „Bergerwald", Dvrt trieb schon in früheren Zeiten ein Kobold sein Unwesen; ja er hat sogar in der Jetztzeit seine Herrschaft nicht ganz verloren. Ein Hauptvergnngcn dieses Geistes bestand darin, daß er harmlose Waudercr, die iu sein Revier kommen, auf unerklärliche Weise irreführt. So beeinflußte Personen ver- loren jedeu Orientierungssinn, gingen sortgesetzt im Walde hernm, ohne aus ciu Hindernis zn stoßen nnd erst beim frühen „Ave- täuten" erwachten sie wie ans einem Traume; dnuu ivaren sie vft weit weg vom Bergerwald, ja sogar bis aus deu Gauteustein hiueingewandert, ohne sich an etwas orientieren zu könne». Andere wurden vvin Geiste gegen Eschen geleitet nnd standen beim Avelänten vor der Bühlkapclle. In Gamprin,*) l. Ammniin Puin. ' Die einzige Sage mit historischem Hintergrunde handelt von „Ammann Rndi", Bei Beginn deS Schwabenkrieges seien die Eidgenossen ans dem liukcu Rheiuufcr dem Benderer Hügel, gegenüber aufgestellt geweseu. Ihr Anführer war Ammann Rndi, Um uuu dic Eidgenossen zn foppen, tauften die Schwä- bischen ans dem Benderer Hügel ein Kalb nnd gaben ihm dabei den Namen „Ammann Rndi", Darüber erbost, überschritten die Eidgeuosseu den Rhein, vertrieben die Schwäbischen und äscherten daS damals große Dorf Beuderu ein. Noch hente stößt man an der Berghalde gegen Eschen hin ans Fundamente als Überreste von damals zerstörten Gebäuden. 2. Gnmpriuer Meittmühle. Ein Unikum aus vergangenen Jahren, an 
das sich man- cherlei Episoden knüpfen, war die Gnmpriner Rhciumühlc, Sie *) 1 n, 2 Mitgeteilt von Lehrer I, G, Biichcl in Gamprin, 3 Ent- nommen den Sagen Vorarlbergs von Dr, F, I, Bonbnn,
        

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