- 116 — Eigentum genannt. Über'-die Erwerbung eines Teiles dieser Alpe, des svgeuauteu „Äl-pzinkens", existiert folgende Sage: Ans diesem Grnndstücke. 
hatten sich, mehrere Personen, die sich, vor 
der Pest da hinans flüchteten, niedergelassen mit 11 Stück Vieh, Der letzte dieser Ansiedler - bestimmte, daß seue Gemeinde, die ihn ,in seiner letzten Krankheit Pflege, Erbe sein soll. An Sonntagen ging er in der Regel nach Bendern in die Kirche. Die Plankncr gehörten, in das Kirchspiel Schaan, schickten sedoch anch eiue Abordnung zur Kontrolle uach Beuderu, EineS Sonntags unn sah sie diesen Mann nicht in, der Kirche, Rasch entschlossen gingen einige Männer hinauf uud fanden denselben ans dem Krankenlager, nahmen den Kranken heruuter auf Plcm- keir und verpflegten ihn bis zum bald hieraus erfolgten Tod. In Gafadura uanntc mau deu Stufet „Garten" und der heutige Name „Reblöcher" sagt, daß Rübe» gepflanzt bezw, aufbewahrt wurden, 4. Die SiM vom Plmil'.nrr „Lulle". Ciu Plankner stieg eiust vou seinen Höhen hinab ins Tal, Da sah er große, 
gelbe Kürbisse, für ihn gar seltsame Dinger, die er noch nie gesehen. Verwundert nnd neugierig darüber srug er deu Besitzer, was d'as für Dinge wären. „Da? sind Roßeicr", gab ihm der Bauer znr Antwort. Der Plänkner bät ihn, er möchte ihm 'doch eine? schenken, ünd gerne überließ ihm dieser ein solches „Rvßei". Voll Freude über daS seltsame Geschenk stieg der Plankner mit demselben wieder den Berg hinan. Doch ans halbein Wege schon schickte sich der gute Plank- ncr an, da? vermeiutliche „Rvßei" auszubriiteu, uud 
setzte sich darauf, Uuvorsichtigerweife aber entschlüpfte ihm dasselbe nnd trollte den Berg hinunter. Aufgeschreckt davon sprang ein Häslein ans dem Bnsch, das der erstaunte Brüter für eiu junges Füllen hielt und er rief: „Jtscha, ha, ha, i bin Ätti!" 5. Die Herr im KutterKübc!. Eiu Schnaucr zog deu Butterkübel, aber uumöglich wollte eS schmalzen. Da ging der Mann und steckte zwei glühende eiserne Bnndhackeu in den Butterkübel uud alsobald gab eS-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.