dann damit einverstanden, wenn die Pfründen vakant ge- worden sind. Die Verwaltung unterliegt dann dem Bischof, die Ceusur der Patres aber dem Abt. Die Patres müssen zu den Kapiteln und Synoden erscheinen uud haben sich an die Diöeesaustatuten zn halten. 7. Der Pfarrvikar von Tisis kann in Feldkirch im Kloster wohnen. 8. Namens des Bischofs kann der Abt dem betreffenden Pater einmal die Jurisdiktion erteilen. Bei Mutationen muß die Einwilligung des Bischofs eingeholt werden. Es steht dem Bischof frei, die Pfarrer, auch die Patres zu examinieren. 9. Der Abt zeigt seine Dankbarkeit für das Entgegenkommen des Bischofs dadurch, daß er 45 fl für alle seine Pfründen jährlich entrichtet. 10. Einen Kaplan nach Ludesch kann der Abt frei ernennen und wieder entfernen. Nur die Jurisdiktion gibt der Bischof. 11. Der Abt wird gebeten, für die Pfarrei Sonntag eine Kaplauei zn stiften. Dazu darf er von der lÄdries. dortiger Pfarr- kirche soviel verwenden als erübrigt werden kann. Der Abt hat dann das Präsentationsrecht; doch muß der Kaplan immer ein Weltpriester sein. Im Jahre 1696 kam das Johanniterhaus an das bayrische Kloster Ottobeuren. Am 11. November 1714 verzichtete das Kloster auf das Präseutationsrecht auf die Pfarrei Maureu zu- gunsten der Stadt Feldkirch, wogegen die Stadt dem Kloster die Last der Bachregulierung in der Stadt abnahm. Die nun von der Stadt gewählten Pfarrer wurden investiert und definitiv eingesetzt. So im Jahre 1714 Josef Hug, 1726 Anton Kapitel, 1737 Jakob Wolf. 1760 Alois Adegold, der noch feierlich installiert worden war. Als aber im Jahre 1764 Josef Matt von der Stadt gewählt worden war, protestierte der Prior gegen dessen 'Jnvestitnr- Der Bischof antwortete: seitdem die Stadt Feldkirch das Kollaturrecht habe, sei immer investiert worden, da die betreffende Bestimmung der Abmachung von 1655 nicht mehr gelte, nachdem es eine Laienkollatur geworden sei. Also werde auch der künftige Pfarrer investiert werden. — Der Prior replizierte: Manren war allezeit 
ein dkustiewur rsZnlÄis und dem Johanniterhause inkorporiert. Nachdem aber im Jahre 1696 das Priorat samt Kirchensatz zu Mauren an Ottobeuren verkauft worden, hat die Stadt sich 
das zn8 pg.t,ronA,t,u8 vorbehalten. Die früheren Abmachungen bleiben im übrigen bestehen. Nicht alle Pfarrer sind seit 1696 investiert worden und immer habe der Prior dagegen protestiert. Johann Geyer nnd Heinrich Billi seien viele Jahre Pfarrer gewesen, ohne investiert worden zu sein.
        

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