— 34 — Hier folgen noch einige Ortsnamen; einige 
derselben sind nicht in Liechtenstein gelegen: bü.1?srs. Balzers; mäls, Mels; tross, Triesen; trssnsrbärA, Triesenberg; laclo^z Vadnz; inolibölii, Mühleholz; s^", Schaan; xlarzka., Planken; risnälk,., Nendeln; essg., Eschen; mürs. Manren; 8ü.">vÄcl, Schaanwald; ssllki-bär», Schellenberg; benäsis, Ben- dern; Minprl", Gamprin; roAZsll, Ruggell. Außerhalb Liechtensteins: nöslsu, Lustenau; clorsdlsr», Dornbirn: brsZk,.^. Bregenz; ob. mu.°na>M, ss. mo"nÄgs. unt. mö"NAZÄ, Meiningen; mürit- Ig-ZÄ, Muntlingen; ob. Z,"sscI1s,,' es. ö"svZ1s, nnt. ö"ssäl», Ein- siedeln; sän.,bclrZ. Werdenberg; ^üsrilzist, ob. ^öropiot, Zürichergebiet. Bemerkenswert sind noch einige Hauptwörter auf -ti. Schon erwähnt wurden zwei, nämlich: ,Läbati, 1li.bg.ti. 1. Reste, was übrig gelassen (Zl-lbst) wird beim Essen. Kratzati, librä/krti, i.: Schmarrn (weil der Teig in der Pfanne „zerkratzt" wird). Dann kommen noch: -Hoparti, lrüpsrti, k,; die Kopfunterlagen im Bette und, die Art und Weise ihrer Anordnung; das Kissenarrangement, er bM s slsolrti nönsrti; die Kopfkissen sind nicht gut geordnet, sein Haupt ruht nicht beqnem. Fuaßati, lüsk^ti. t.; die Unterlage und Bedeckung der Füße im Bette. Rummati, rümmati, t,: Reste; was zusammenkommt beim Auf- räumen (öirüirnria.); besonders was nach dem Essen noch aus den Pfannen und Schüsseln znsammengeräumt wird. Schtubarti, stöbsrti, 1,; Stubenbesuch. 2or stöbsrti gö"; die Ge- liebte besuchen, s iylcöbg- b^iis got z:o s insjsrs Kbstri ?or stobsrti; Jakobs Sohn Johann macht Meiers Tochter Katha- rina den Hof, besucht sie als ihr Liebhaber- Eigenschaftswörter mit der Endung -i und vorgesetztem Ar- tikel n. nehmen adverbiale Bedeutung an, z. B.: 6rim (dumm); a clüimrii; auf eine dumme Weise, närs (närrisch); s riklrsi; in einer närrischen Weise.
        

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