erbringen lassen, die Verschiedenheit der Wappen nnd die Benen- nung der beiden Hänser nach verschiedenen Stammburgen dagegen sprechen, desgleichen der Umstand, daß die steirische Linie vor 1291 im Herzogtnme Österreich keinen Gutsbesitz hatte uud Ulrich von Liechtenstein in seinem „Frauendienst", wo er seines nahen Verkehrs mit Heinrich I. von Liechtenstein-Nikolsburg erwähnt, keine Andeutung eines verwandtschaftlichen Verhältnisses mit diesem macht; die schon von v. Falke ausgesprochene Vermutung, wonach eine verwandtschaftliche Verbindung beider Häuser zum erstenmale unter dem Sohne Ulrichs, Otto II., stattgefunden habe, stellt Znb als sehr wahrscheinlich hin, welcher Diemud, eine Tochter Hein- rich I. von Liechtenstein-Nikolsburg als seine zweite Gattin ehelichte, welche als Mntter Otto III. die Stamm-Mutter der älteren Linie Liechtenstein-Murau wurde; während Rndolf I., der jiiugere Sohn Otto II. und seiner dritten Gemahlin Alheid von Pottendorf Gründer der jünger» Linie Liechtenstein zu Frauenburg oder auch Judeuburg wurde. Diese vou berufe»ster Seite mit großem Fleiße uud gewissen- hafter Benützung der in Betracht kommenden Archive abgefaßten Studien, denen zwei nach den neuesten Forschungen verbesserte Stammtafeln beigegeben sind, verdienen unter der genealogischen Literatur des Hanfes Liechtenstein besondere Beachtung. ZuvnnM Josef: Die Besitzungen des souveränen hochfürstlichen Hauses Liechtenstein im nieder-österreichischen Voralpengebiete. Mit vier Textbildern. Gloggnitz 1'908. Im Selbstverlage des Verfassers. XV u. 32 S. Die vorliegende Schrift, anläßlich des fünfzigjährigen Ne- gierungsjnbilänms Sr. Durchlaucht des regierenden Fürsten Johann II. von Liechtenstein entstanden, behandelt in eingehender, anzie- hender Weise die Besitzungen des fürstlichen Hauses Liechtenstein in den niederösterreichischen Voralpen, nämlich die Herrschafte» Klamm-Schottwien, Seebenstein, Thronberg und Wartenstein, wobei besonderer Nachdruck auf die große historische Vergangenheit dieser Gebiete unter vornehmlicher Betonung der Tätigkeit der liechten- steinischen Fürsten für die kulturelle Hebung dieser Besitzungen und ihrer landschaftlichen Schönheiten gelegt wird; geluugene Foliobilder der Burgruine Klamm, des Bergschlosses Seebenstein, des Schlosses und der Burgruine Wartenstein erhöhen den Wert dieses hübsch ausgestatteten, handlichen Büchleins, an dem der warme Ton angenehm berührt, auf den der Verfasser die Arbeit
        

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